ESC: Geheimfavorit scheitert schon im Halbfinale

Obwohl der ins Rennen geschickten Punkband Pertti Kurikan Nimipäivät (PKN) mit ihren vier behinderten Mitgliedern hohe Chancen ausgerechnet wurden, fand die Jury nicht genügend Gefallen an ihrem Beitrag.

Ebenso konnte auch die dänische Gruppe Anti Social Media mit ihrem Gute-Laune-Titel ‚The Way You Are’ nicht überzeugen. Für besondere Anspannung sorgte im Vorfeld der Auftritt der russischen Künstlerin Polina Gagarina. Aufgrund der Rolle Russlands in der Ost-Ukraine wurden hier heftige Reaktionen des Publikums erwartet – zumal die Sängerin einen Friede-Freude-Eierkuchen-Popsong im Gepäck hat -, doch die blieben aus.

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Durchsetzen konnten sich im ersten Durchgang: Albanien, Armenien, Russland, Rumänien, Ungarn, Griechenland, Estland, Georgien, Serbien und Belgien. Das zweite Halbfinale findet am Donnerstag (21.05.15) statt.

Deutschland, dieses Mal vertreten durch Ann Sophie mit ihrem Song ‚Black Smoke’, Spanien, Italien, Großbritannien, Frankreich und Gastgeber Österreich können sich noch  entspannt zurücklehnen, sind diese Teilnehmer doch automatisch für das Finale qualifiziert. Auch Australien, dieses Jahr erstmals dabei, wird sich erst bei der Hauptveranstaltung beweisen müssen, bei der insgesamt 27 Nationen um den heißbegehrten Sieg wetteifern werden.

Nigel Treblin/WireImage Nigel Treblin/WireImage


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Die besten Songs aller Zeiten: „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana

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