Florence Pugh: Produzenten wollten Radikal-Änderung ihres Gesichts


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Schauspielerin Florence Pugh hat in einer ihrer ersten Rollen offenbar schlechte Erfahrungen mit der Filmbranche gemacht: Mit 19 Jahren wurde sie für den Pilotfilm zur Fox-Serie „Studio City“ gecastet. Die Produzent*innen hätten jedoch an ihrem gesamten Aussehen etwas auszusetzen gehabt, sagte Pugh dem „Telegraph“. Sie sollte quasi alles an sich ändern: „Mein Gewicht, mein Aussehen, die Form meines Gesichts, die Form meiner Augenbrauen“.

Eigentlich hatte Pugh sich gefreut, nach ihrem Filmdebüt in „The Falling“ (2014) eine vielversprechende Rolle bekommen zu haben: „Ich dachte, ich hatte Glück gehabt und war sehr dankbar, und ich konnte kam glauben, dass ich diesen Top-Job bekommen hatte“, sagte sie. In „Studio City“ sollte sie eine junge Sängerin spielen, die versucht sich in der Entertainment-Industrie durchzusetzen. Die Serie von „Grey’s Anatomy“-Showrunnerin Krista Vernoff wurde aber nach dem Pilotfilm wieder gecancelt.

„Das war sowas von nicht das, was ich tun wollte, oder die Branche, in der ich arbeiten wollte“, erzählt Pugh über den Eindruck damals, als ihr gesagt wurde, was sie alles zu ändern hätte. „Ich hatte das Gefühl, dass ich einen riesigen Fehler gemacht habe.“

Erst ihre Hauptrolle im Filmdrama “Lady Macbeth” (2016) habe dafür gesorgt, „dass ich mich wieder in den Film verliebt habe, in die Art von Film, die ein Raum ist, wo du eigensinnig und laut sein kannst“, sagt Pugh. „Daran habe ich mich gehalten. Ich denke, es ist viel zu leicht für Menschen in dieser Branche, dich hin und her zu schubsen. Und ich hatte das Glück, mit 19 zu entdecken, was für eine Art von Darstellerin ich sein will.“ Zuletzt war Pugh im Thriller „Don’t Worry Darling“ von Olivia Wilde zu sehen.