Freevee: Das kann Amazons neuer kostenloser Streamingdienst

Amazon Freevee zeigt auch eigene Produktionen und finanziert sich durch Werbeeinnahmen.

Bringt uns der Kampf zwischen Streaming-Giganten wie Netflix und Amazon das klassische Fernsehen wieder zurück? Es scheint fast so. Amazon hat „Freevee“– den eigenen, kostenlosen Streamingdienst– nach Deutschland gebracht. Auch eigene Produktionen sollen dort gezeigt werden.

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Amazon Freevee ist als separater Channel in die Amazon-Website eingebunden. Im Unterschied zu Amazon Prime finanziert sich der kostenlose Dienst durch Werbeeinnahmen. Ein Abonnement muss nicht abgeschlossen werden. Notwendig ist nur ein Amazon-Konto. Hier geht es zur Auswahl.

Eigene und fremde Produktionen

„Wir bieten Nutzern ein Angebot an, das sie typischerweise hinter einer Paywall erwarten würden“, hieß es von offizieller Seite. Man wolle den Kund*innen einen Mix aus eigenen Produktionen und Filme sowie Serien von anderen Unternehmen, zur Verfügung stellen. Aktuell sind Klassiker, wie „Wer die Nachtigall stört“ auf der Website zu finden.

Ebenfalls mit dabei:

  • „Bosch: Legacy“
  • „2 Broke Girls“
  • „Person of Interest“
  • „Broadchurch“
  • „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“
  • „Zoolander“

Hinzu kommen neun Live-Kanäle, darunter BBC Food, BBC Travel, BBC History und Top True Crime.

Bis April 2022 hieß Amazon Freeve übrigens noch IMDb TV. Der Streamingdienst war bislang nur in den Vereinigten Staaten und Großbritannien verfügbar. Nach Deutschland heißt die nächste europäische Station Österreich. Im Kampf um Kunden erhöhte auch Amazon vor kurzem den Abopreis. Ab 15. September kostet ein Konto nicht mehr 69, sondern 89,90 Euro.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf musikexpress.de +++

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