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Highlight: Serien wie „Game of Thrones“: Diese Alternativen trösten Fans über das Aus hinweg

„Game Of Thrones“: Erste Bilder vom Nacktdreh in Kroatien

Es ist schon jetzt eine der meist diskutierten Szenen der bisher noch gar nicht im Fernsehen angelaufenen fünften Staffel der erfolgreichen Fantasy-Serie „Game Of Thrones“: Für die Schauspielerin Lena Headey, die in der Serie „Cersei Lannister“ verkörpert, sollte währen der Dreharbeiten am Set im kroatischen Dubrovnik eine Nacktszene stehen. Wie „Bild“ berichtet, sah das Script vor, „dass ‚Cersei Lannister‘ in einem Akt der Buße vollkommen nackt durch die Straßen von ‚Königsmund‘ schreitet und sich dem Hohn und Spott des Volkes aussetzt.“

Das war ein wenig zu viel für die Moralhüter der auch von der (katholischen) kroatischen Kirche mitbesetzten Filmkommission des Landes. Und so versuchten sie im Vorhinein alles, um den geplanten Dreh zu verhindern. Pikant: Die Nacktszene sollte ursprünglich in einer Kirche stattfinden. Nun konnte die Szene doch noch ohne weitere Proteste inszeniert werden – man einigte sich allerdings darauf, dass nicht in den heiligen Hallen gedreht würde.

Nun sind erste Bilder von den Dreharbeiten aufgetaucht und man sieht Lena Headley nicht nur (leicht) entkleidet und auf dem Rücken mit Blut und Dreck versehen, sondern auch mit einer blonden Kurzhaarperrücke. Mehr als 200 Sicherheitskräfte hatten das Set während der Drehzeit abgeriegelt, damit die „Walk Of Shame“-Szene ohne größere Probleme aufgenommen werden konnte.

Zur Aufregung um den Dreh in Kroatien kam noch hinzu, dass es sich um einige der kostspieligsten Drehtage in der Geschichte der HBO-Serie handelte. Obwohl die gesamte Serie mit einem großen Finanzvolumen ausgestattet ist (man sieht es weniger an den zahlreichen textilfreien Szenen als vielmehr an den aufwendigen Landschaftsaufnahmen und häufig spektakulär eingesetzten Special Effects), mussten für die vier Drehtage in Kroatien für jeden einzelnen Tag mehr als 50.000 Dollar veranschlagt werden. Grund dafür war unter anderem, dass eine besonders große Crew vonnöten war und lokale Geschäftsinhaber dafür bezahlt wurden, dass sie für die Zeit der Dreharbeiten den Drehort verließen.

Wie ebenfalls bekannt wurde, waren zum Zeitpunkt, als Lena Headey hüllenlos vor der Kamera stand, nur vier Crew-Mitglieder dabei.

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„Chernobyl“ erzählt die katastrophalen Ereignisse, die sich im Jahre 1986 im Kernkraftwerk der gleichnamigen ukrainischen Stadt abspielten, mit brutaler Detailgenauigkeit in angemessen bedrückender Atmosphere. Von Kritikern und Zuschauern (allerdings nicht von russischen Politikern) wurde sie dafür gefeiert, der Internet Movie Database (IMDb) betitelte sie dem Voting-Ergebnis entsprechend als „beste Serie aller Zeiten“. In insgesamt fünf Folgen rekonstruiert „Chernobyl“ die Geschehnisse rund um die Kernschmelze im Atomkraftwerk und begleitet die involvierten Charaktere: Wissenschaftler, Politiker, Opfer. Die Idee zur Serie wurde vom „Craig Magazin“ entwickelt, inszeniert hat sie der schwedische Regisseur Johan Renck. Zum Cast gehören unter anderem Stellan Skarsgård in der Rolle…
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