‚Get Lucky‘ knackt Rekorde – schafft es aber nicht auf Platz 1 der UK-Charts

‚Get Lucky‘ knackt Rekorde – schafft es aber nicht auf Platz 1 der UK-Charts

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Der Werbeaufwand und die Geheimhaltungstrategie haben Früchte getragen. Daft Punks „Get Lucky“ wurde kurz nach Erscheinen die meistgehörte Single bei den bekannten Streamingdiensten und in den Download-Charts.

So meldete der in 182 Ländern vertretene Streamingdienst Deezer auf seinem Blog, dass „Get Lucky“ den Song „Diamonds“ der bisherigen Rekordhalterin Rihanna weit hinter sich gelassen hat. 

Auch beim schwedischen Spotify meldete man Ähnliches. In den USA und Großbritannien war „Get Lucky“ der Track mit der höchsten Streaming-Quote innerhalb eines Veröffentlichungstages. Label-Relations-Direktor Will Hope sagte, „Random Access Memories“ könnte das „größte Album des Jahres“ werden.

Auch bei den tatsächlichen Downloads haben sich Daft Punk schnell an die Spitze bewegt. In Frankreich und England erreichte die Single Platz eins der i-Tunes-Charts, in den USA Platz 3.  Das am 17. Mai erscheinende Album „Random Access Memories“ kletterte in Frankreich, Griechenland und Italien bereits auf Platz eins der beliebtesten i-Tunes-Alben, allein aufgrund der Vorbestellungen.

Für Platz eins der britischen Single-Charts, in die die i-Tunes-Verkäufe mit einfließen, hat es jedoch nicht gereicht. Dort stieg „Get Lucky“ auf drei ein – hinter Rudimental („Waiting All Night“) und Will.i.am (#“ThatPower“), an dem Justin Bieber beteiligt ist.

Nach Veröffentlichung der Single scheint die Geheimniskrämerei der beiden Chrom-Köpfe erstmal vorbei zu sein. Für die französische Wochenzeitung „Le Nouvel Observateur“ besprachen sie Track für Track von „Random Access Memories“. Den Gastsänger Pharell bezeichneten sie dabei als „geborenen Performer“, „mystisch“ und „elegant“.

Die Häppchenstrategie der beiden Franzosen hatte vor Veröffentlichung der Single bizarre Züge angenommen. Kurze Teaser-Videos wurden von Fans zusammengeschnitten, hunderte vermeintliche „Leaks“ wurden im Netz als Original ausgegeben, und in Tokyo beschallten sogar Daft-Punk-Trucks die Straßen.

Die 100 besten Gitarristen aller Zeiten: John Lennon
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Als Rolling-Stone-Gründer Jann S. Wenner ihn fragte, wie er sich selbst als Gitarrist einschätze, sagte Lennon: „Rein technisch bin ich sicher nicht besonders, aber ich kann dem Ding Feuer unterm Arsch machen.“ Und genau das tat er. Lennon war die Zündkerze, der Katalysator der Beatles und gab ihren Songs oft eine rohe Komponente. https://www.youtube.com/watch?v=v-1OgNqBkVE Man höre seine Rhythmusarbeit auf „Help!“, die kreiselartigen Riffs auf „Day Tripper“ oder das scheinbar saloppe „The Ballad Of John And Yoko“, wo Lennon – Harrison weilte gerade im Urlaub – rudimentäre Lead- und Rhythmus-Partikel zu einem magischen Ganzen verschweißte. Fraglos auch sein Talent, seiner Gitarre…
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