Sorry seems to be the hardest word? Gil Ofarim hat’s endlich getan

Nach seinem Dschungelsieg spricht Gil Ofarim bei RTL über seine Falschbehauptung von 2021 und die Entschuldigung bei Markus W.

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Drei Tage nach seinem Sieg bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ hat sich Gil Ofarim in einem Interview mit dem Sender RTL im Magazin „Punkt 12“ überraschend öffentlich zum Skandal um seine Falschbehauptung von 2021 geäußert. Doch seine späte Entschuldigung gegenüber dem betroffenen Hotelmitarbeiter Markus W. sorgt erneut für Diskussionen.

Reaktion im Studio

Auf die direkte Frage von Moderatorin Katja Burkard, ob er sich bei Markus W. entschuldigen könne, sagte Ofarim: „Das habe ich gemacht, und das habe ich ihm persönlich auch selber gesagt bei Gericht. Ich habe das Gefühl, dass das viele Menschen da draußen entweder gar nicht interessiert oder sie wollen es immer wieder hören. Ich habe das schon erledigt und gemacht. Das war schon bei Gericht. Aber ich kann mich nur wiederholen: Alles, was da passierte und im Nachgang alles: ‚Es tut mir leid!‘ und alles Weitere kann und darf ich nicht sagen.“

Burkard fasste die Aussage als überfällige öffentliche Entschuldigung zusammen. Sie erwiderte: „Gil, aber das hast du jetzt gesagt. Jetzt hast du ganz deutlich gesagt: Es tut mir leid.“

Hotelmitarbeiter meldet sich

Markus W., der Hotelmitarbeiter, den Ofarim fälschlich des Antisemitismus bezichtigt hatte, hatte sich vor einigen Tagen zu Wort gemeldet. In einem Interview mit der „Zeit“ sagte W.: „Mir geht es nicht gut damit, wie er sich jetzt inszenieren konnte. … Ich habe den Eindruck, dass die öffentliche Wahrnehmung dieses Falles wieder kippt.“

Er betonte, dass Ofarim zwar vor Gericht die Falschdarstellung eingeräumt und sich entschuldigt habe, sich nun aber medial wieder als Opfer darstelle: „Er inszeniert sich wie ein Opfer, obwohl ich das bin.“

Hintergrund des Falls

2021 hatte Ofarim mit einem Instagram-Video bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Darin warf er einem Hotelangestellten vor, ihn antisemitisch diskriminiert zu haben. Die Ermittlungen ergaben jedoch, dass die Vorwürfe nicht haltbar waren. In einem späteren Prozess gestand Ofarim, dass seine Darstellung falsch war. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage eingestellt.