„Gremlins 3“: Horror-Hit-Autoren schrieben an Drehbuch mit

Steven Spielberg produziert den dritten Teil der Kult-Reihe. Regie führen wird „Kevin allein zu Haus“-Regisseur Chris Columbus.

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Als „Gremlins – Kleine Monster“ 1984 in die Kinos kam, war der originelle Mix aus Horrorkomödie, Fantasy und Weihnachtsfilm auf Anhieb ein Blockbuster. Er spielte das Zwanzigfache seines Budgets ein. Danach gab es noch eine Fortsetzung („Gremlins 2“, 1990). Seitdem wagte sich aber niemand mehr an den Stoff – bis jetzt.

Warner Bros. kündigte am Donnerstag (06. November) an, dass „Gremlins 3“ am 19. November 2027 in die (US-)Kinos kommen wird. Produziert wird erneut von Steven Spielberg und Amblin Entertainment. Inszenieren „Harry Potter“ und „Kevin allein zu Haus“-Regisseur Chris Columbus.

Kenner wissen natürlich, dass Columbus bereits das Drehbuch für den Original-Film schrieb und damit in Hollywood seinen ersten Durchbruch feierte. 1985 folgte das Script zu „Die Goonies“, 1987 mit „Die Nacht der Abenteuer“ der erste eigene Film.

„Final Destination 6: Bloodlines“-Macher sind an „Gremlins 3“ beteiligt

Wie „Hollywood Reporter“ berichtet, bekam Chris Columbus fürs Drehbuch diesmal Unterstützung von Zach Lipovsky und Adam B. Stein. Beide sorgten mit „Final Destination 6: Bloodlines“ für einen echten Box-Office-Hit in diesem Jahr und sorgten mit anderen Kassenknüllern wie „Ein Mincecraft-Film“ dafür, dass Warner Bros. eines der erfolgreichsten Jahre seit langer Zeit hatte.

Über die Handlung von „Gremlins 3“ oder die Besetzung ist indes leider noch nichts bekannt. Ein Anschluss an die anderen beiden Teile ist aber sehr wahrscheinlich und passt ja auch zu dem nostalgischen Feeling, das bereits das Original ausstrahlte.

Dass nun wirklich ein neuer „Gremlins“-Teil kommt, ist allerdings schon deshalb überraschend, weil angeblich seit mehr als zehn Jahren daran gearbeitet wird, bisher aber nichts über erste Entwürfe hinausging. Nun hob Spielberg endlich den Daumen.

Als Teil der „Spielberg-Ära“ traf Gremlins 1984 genau den Nerv des Jahrzehnts. Der Begriff „Gremlin“ wurde sprichwörtlich für jede Form technischer Störung, Gizmo zum Vorbild für Furbys. Als subtiler Angriff auf das langweilige Vorstadt-Amerika steckte auch eine Menge Satire in der Geschichte, die auch einen Trend zum „Anti“-Weihnachtsfilm mitbegründete.

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.