Guns N’Roses in Leipzig: martialische Erinnerung an die Völkerschlacht


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Am Samstag (07. Juli 2018) feierten Guns N’Roses auf der Leipziger Festwiese ihren Deutschland-Abschluss der „Not In This Lifetime“-Tour. Zum Finale vor der Red-Bull-Arena wurden jedoch weit weniger Fans erwartet als erhofft.

Für die Stadt ließ die Band ein martialisches Tourplakat entwerfen. Es zeigt, in typischer GN’R-Manier, zwei Skelette im Clinch. Beide uniformiert, eines mit französischer Flagge und auf einem Pferd, eines zu Boden, Säbel gegen Lanze. Im Hintergrund: das Völkerschlachtdenkmal.

Die Völkerschlacht

Bei der Völkerschlacht kämpften bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813 die Truppen Russlands, Preußens, Österreichs und Schwedens gegen die Truppen Napoleons. Sie gilt als Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege. Die Verbündeten gewannen, Napoleon Bonaparte musste sich aus Deutschland zurückziehen.

Bis zu 600.000 Soldaten – von denen 92.000 getötet oder verwundet wurden – aus über einem Dutzend Ländern sollen beteiligt gewesen sein. Die Völkerschlacht gilt bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts als wahrscheinlich größte Schlacht der Weltgeschichte.

1913 wurde in Leipzig das 91 Meter hohe Völkerschlachtdenkmal fertiggestellt.

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