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Helena Bonham Carter „singt“ Rufus Wainwright: Neuer Clip zu „Out Of The Game“

Rufus Wainwright ist gleich mehrfach in seinem neuen Video zu „Out Of The Game“ zu sehen. Mal als Dandy-Sänger mit Hut, mal als zerwuschelter Grunger im Sonic Youth-Shirt, mal als Frau. Dennoch stiehlt ihm Helena Bonham Carter die Show, die als gelangweilte Bibliothekarin durch ihren Arbeitsplatz streift, dabei „Out Of The Game“ singt und schließlich mit Wainwright „zur Sache kommt“ – wie er es selbst nennt.

„Der Clip zeigt, wie wir in einer Bibliothek zur Sache kommen“, sagte Rufus Wainwright der britischen Tageszeitung The Sun. „Wir sind seit Jahren miteinander befreundet. Sie ist nicht nur wunderschön und sehr glamourös, sie ist auch unglaublich witzig. Am Ende des Videos trägt sie im Grunde nur noch einen Büstenhalter.“ Mit einem Grinsen sagte er dann noch: „Ich weiß ihre Freundschaft sehr zu schätzen, sie wird meine Karriere voranbringen.“

Inspiration für den Song  brachte ihm YouTube – was Wainwright vielleicht darüber hinwegsehen lässt, dass sein Video genau dort bereits gestern ins Netz „leakte“. Wainwright dazu: „Die Idee zu dem Song kam mir, als ich sah, was Kids sich heute antun, um Aufmerksamkeit zu erregen“, so Wainwright. „Es führt dazu, dass sie jeden Blödsinn auf YouTube hochladen. Als ich meine Karriere begann, machte ich auch jede Menge Quatsch, aber es ging mir dabei letztendlich wirklich immer um die Musik. Ich habe natürlich auch ein Image kreiert, aber je älter ich werde, desto anstrengender wird das ganze Konzept. In den ersten beiden Strophen beklage ich mich, aber in der dritten Strophe mischt sich darunter auch etwas Neid. Ich wäre gerne wieder in diesem Alter und genauso albern, dass ich mich an idiotischen Dingen aufgeilen könnte. Ich bin also nicht gefühllos, sondern nur müde.“

In der kommenden Mai-Ausgabe werden wir uns natürlich noch mal ausführlich Mr. Wainwright widmen. Hier aber nun der Clip:

Mehr Videos von Rufus Wainwright gibt es hier auf tape.tv!

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Er hat ein wahrlich schweres Erbe: Rufus ist der Sohn des Songschreibers Loundon Wainwright III und der Sängerin Kate McGarrigle. Die Eltern trennten sich früh, er wuchs in Montreal auf, lernte Piano, studierte eine Weile in New York und ging mit seiner jüngeren Schwester Martha und seiner Tante Anna McGarrigle auf Tournee. Oper, Musical und Theater inspirierten seine Lieder, der Gesang von Edith Piaf und Judy Garland, die Stücke von Oscar Wilde. 1989 wurde sein Song "I'm-A-Runnin'" für den Oscar nominiert. Der Musiker und Arrangeur Van Dyke Parks machte den Produzenten Lenny Waronker, damals Leiter von DreamWorks, auf den jungen…
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