Highlight: 10 berührende und kämpferische Songs über AIDS

Hier sehen: Homosexueller Chor spielt „True Colors“ als Erinnerung an die Opfer von Orlando

Während in den USA derzeit fieberhaft ermittelt wird, welche Motivation der Täter verfolgte, der am Sonntag (12. Juni) in einem Schwulenclub (Pulse) in Orlando, Florida, 50 Menschen erschoss und mehr als 50 weitere Personen zum teil schwer verletzte, versuchen vor allem Musiker in diesen schweren Zeiten Trost zu spenden.

Ein homosexueller Chor aus Orlando sang deshalb eine besondere Version von „True Colors“ und „You’ll Never Walk Alone“ bei einer Gebetswache am Sonntag, um an die Opfer der Gewaltattacke zu erinnern, die möglicherweise einen islamistischen Hintergrund hatte.

Die Musiker sind sowohl schwul, lesbisch, transgender als auch heterosexuell und sangen die Coverversion von Laupers Klassiker vor der Joy Metropolitan Community Church in Orlando.


Die besten Alben aller Zeiten: „Curtis“ von Curtis Mayfield

Als der Vorsänger der Bürgerrechtsbewegung einmal auf seine Verdienste zurückblickte, rührte ihn "der Gedanke an die Sechziger fast zu Tränen. Weil wir Soulmusiker die Welt veränderten und Grenzen überwanden. Dabei gewesen zu sein ist mehr, als man verlangen kann." Erfahrungen und Bewußtsein der Unterpriviligierten bündelte sein Solodebüt "Curtis". Nie groovte Systemkritik sinnlicher und stolzer. Damit bezauberte er auch Radikale wie den Agit-Rapper Chuck D von Public Enemy: "Er war eine Stimme der Vernunft und des Protestes." Mayfield, der seine Stimme selbst als "klein und leise" beschrieb, brachte eine neue Qualität von Intimität und Intensität in den Soul, die von inniger…
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