Hyde-Park-Konzerte: Die Rolling Stones bringen eigene Bäume mit


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„Retro“ bekommt eine neue Dimension: In Gedenken an ihren ersten Hyde-Park-Auftritt vor 44 Jahren haben Mick Jagger & Co das Gelände in London mit falschen Bäumen bepflanzen lassen. Die Hintergründe erklärte ein Insider gegenüber der britischen Presse:

„Als Mick und die Band in den 60ern von der Bühne blickten, war alles, was sie sehen konnten ein Meer aus Menschen und eine Menge Bäume – von denen viele bis heute gefällt oder versetzt worden sind. Also wollen sie das Gehölz von damals nachbilden. Die Eichen auf beiden Seiten der Bühne waren sehr massiv. Nun wollen sie, dass es so authentisch wie möglich aussieht.“

Am 5. Juli 1969, zwei Tage nachdem Gründungsmitglied Brian Jones in seinem Swimmingpool ertrunken war, gaben die Rolling Stones ein großes Freiluftkonzert im Hyde-Park. Mick Jagger las damals aus einem Gedicht von Percey Shelley, das dieser für den verstorbenen Freund John Keats geschrieben hatte. Später entließ man tausend weiße Schmetterlinge aus Kartons in die Lüfte. Am 5. und 6. Juli tritt die Band zum ersten Mal seit damals wieder im Londoner Hyde Park auf.

Das mit den Schmetterlingen will Jagger dabei aber nicht noch einmal wiederholen: „Das ging nicht gut das letzte Mal. Wir haben uns eine Menge Beschwerden der Park-Verantwortlichen anhören müssen, weil sie nicht wussten, wo wir die Sache abhalten würden, und dann war es auch noch die falsche Sorte Schmetterlinge, und die haben sich dann auch noch hergemacht über die falsche Sorte von….Egal, jedenfalls waren sie nicht glücklich“.

Dafür ist es gut möglich, dass Jagger seinen berühmten weißen Anzug von damals wieder überstreifen wird. Da passt die alte Astgabel nämlich noch ohne Probleme rein: „Die Reißverschlüsse gehen noch zu. In diesem Bereich mache ich mir wirklich keine Sorgen“, so der 69-Jährige.

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