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ROLLING STONE Talk

„Sign O' The Times“ von Prince: Gespräch mit Michel Birbæk

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Im neuen ROLLING STONE: CD Rare Trax „ROLLING STONE Weekender“


von

1. Arkells „Come To Light“

In ihrer kanadischen Heimat sind die Arkells inzwischen Stars der Indierock-Szene, nicht zuletzt wegen ihrer unzweifelhaften Live-Qualitäten. Auch dieser treibende Song dürfte auf der Bühne prächtig funktionieren.

2. Kopecky „My Love“

Mit einer ansteckenden Mischung aus zackigen New-Wave-Riffs und eingängigen Hooks lockt die Band aus Nashville um Sängerin und Namens­geberin Kelsey Kopecky.

3. Mercury Rev „Are You Ready?“

„Psychedelic rock and blue-eyed soul“, singt Jonathan Donahue in diesem Stück – und steckt damit gleich selbst das musikalische Terrain des neuen Mercury-Rev-Albums, „The Light In You“, ab.

4. Gang Of Four „Obey The Ghost“

Die Post-Punk-Helden geben sich auf ihrem aktuellen Album, „What Happens Next“, innovationsfreudig. „Obey The Ghost“ ist bitterböse Gesellschaftssatire als finsterer Industrial-Synthrock.

5. Sleaford Mods „Tarantula Deadly Cargo“

Auf „Key Markets“ kommen Jason Williamson und Andrew Fearn wieder, um sich zu beschweren. Hier zeigt sich das Duo aus Nottingham von seiner besten, also sarkastischsten Seite.

6. Gaz Coombes „The Girl Who Fell To Earth“

Der ehemalige Supergrass-Sänger findet auf seinem zweiten Soloalbum, „Matador“, die goldene Mitte zwischen Britpop und Country-Rock – und singt so beseelt wie in den guten alten Neunzigern.

7. Father John Misty „I Love You, Honeybear“

Schon einmal gastierte Josh Tillman alias Father John Misty beim Weekender. Auf seinen schwelgerischen, den hedonistischen Überdruss feiernden West-Coast-Folkpop freuen wir uns auch diesmal.

8. The Riptide Movement „Getting Through“

Irischer Folkrock trifft auf Kammerpop. Das Quartett aus einem Vorort von Dublin zieht mit Stücken wie diesem sämtliche Überwältigungsregister und liebt wie Landsmann Glen Hansard das große Drama.

9. Ron Sexsmith „Sure As The Sky“

Bei seinen Konzerten im Sommer wirkte Sexsmith so gelöst und spielfreudig wie lange nicht. Und seine melancholischen, melodietrunkenen Songs gehören längst zum Kanon dieser Zeitschrift.

10. John Southworth „Hey I Got News For You“

Noch ein Kanadier und wiederum einer unserer liebsten Songschreiber. Southworths „Niagara“ kürten wir zum Album des Jahres 2014. Nun revanchiert er sich mit einem Konzert beim Weekender.


Elton John: „Die meisten Songs in den Charts sind keine richtigen Songs“

Es gibt nur wenige Musiker, die in ihrer Karriere so erfolgreich waren wie Elton John. Seine aktuell wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Tour gehört zu den umsatzträchtigsten aller Zeiten. Doch der 73-Jährige schaut auch kritisch auf das Business, das er mit seiner Kunst mitgeprägt hat. So kritisierte er in einem Gespräch die moderne Popmusik und behauptete, dass „richtige Lieder“ für die britischen Charts „zu anspruchsvoll“ geworden seien. Doch zwei Künstler, die momentan die britischen Charts aufmischen, gefallen ihm: Father John Misty und Conan Gray. Vor allem weil beide ihre Lieder selbst schreiben. Künstler, die ihre Songs selber schreiben Gegenüber „BBC Radio 6…
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