Im Stream: Andy Burrows neues Album „Company“


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Wir hatten das Soloprojekt Andy Burrows ja schon einmal vorgestellt, als man sich den Opener „Company“ des gleich betitelten Albums umsonst herunterladen konnte (hier kommt man zum Free Download). Da wiesen wir auch darauf hin, dass man den Namen Burrows eher mal mit Razorlight in Verbindung brachte, wo er bis 2009 Drummer war. Bereits zu dieser Zeit beteiligte er sich an den Lyrics. Derzeit ist er der Mann hinter dem Schlagzeug bei den tollen We Are Scientists, kollaborierte aber auch schon mit Tom Smith, Stimme hinter den Editors, für das gemeinsame Album „Funny Looking Angels“ (hier kann man sich Smith& Burrows in unserem Videointerview ansehen).

Am 19. Oktober veröffentlicht Burrows jetzt das erste Soloprojekt, zumindest unter eigenem Namen. Man erinnert sich nämlich auch auch schon an ein eigenes Album zu Razorlight-Zeiten, das da „The Colours Of My Dreams“ hieß, und an ein Album im Jahr 2010 unter dem Banner von I Am Arrows.

In Pressemitteilungen und Wikipedia-Einträgen ist man sich folglich nicht mehr so ganz sicher, welches Adjektiv hinter dem Namen des Künstlers denn nun folgen soll: Andy Burrows- Schlagzeuger/ Sänger/ Songwriter/ Gitarrist/ Produzent/ Multiinstrumentalist?

Just in diesem Moment ist er der Verantwortliche hinter einem perfekt getimten, neuen Album „Company“, in dem es konträr zu den dominanten Drums bei We Are Scientists überraschend gediegen zugeht. Auch chorale Einlagen sind da keine Seltenheit, wie der Eröffnungstrack beweist. So findet man hier durchaus auch mal Querverweise zu gekonnt übersetztem Rock And Roll in „Keep On Movin On“. Dieser entsprang der gemeinsamen Zeit im Studio mit Andrew Wyatt und Mark Ronson. In „Somebody Calls Your Name“ gibt es dann auch mal Anflüge von Dream-Gitarren-Pop. Der Stilmix hat übrigens einen übergeordneten Zweck: Massentauglichkeit. So verrät der Musiker über den Longplayer: „Ich wollte, dass das Album so viel Leute wie möglich hören.“

Für den Longplayer holte sich Burrows Unterstützung von Tim Baxter, der schon bei Smith& Burrows ein paar Fäden zog. Den Großteil produzierte er jedoch auf eigene Faust.

Der Musiker strotzt hier vor neuem Selbstbewusstsein, ist es doch das erste Album, das genau das aufzeichnet, wie Burrows sich „musikalisch und textlich fühlte.“

Hier kann man sich das Album bereits in voller Länge anhören: