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Ist Batman schwul? Nachrichtensatire foppt Fans mit Fake-News über neuen Batman-Film

Anfang der Woche veröffentlichte die Website „National Report“ einen Artikel, der behauptete, dass man an ein Drehbuch für den 2016 im Kino anlaufenden Superhelden-Streifen „Batman vs. Superman: Dawn Of Justice“ gelangt sei. Darin habe man mit absoluter Sicherheit feststellen können, dass der Dunkle Ritter als ein „durch und durch stolzer Homosexueller“ präsentiert würde.

Das ließ einigen Batman-Fans keine Ruhe, wie „Gawker“ nun berichtet. Mit wüsten Kommentaren attackierten sie die ihrer Meinung nach dämlichen Gerüchte. Ein User schrieb zum Beispiel: „Das ist absolut krank. Da sieht man mal, was in den kranken Köpfen der Liberalen vorgeht, die sich so etwas zusammenträumen.“ Ein weiterer verärgerter Kommentator rief gleich zum Boykott des Films auf und einen Twitterer traf die Nachricht wie ein Schlag: „Was??? Das kann nicht wahr sein. Es ist schlimm genug, dass Marvel in seinen Filmen schon an Thor und Captain America herumpfuscht, aber ganz ehrlich: ein schwuler Batman? Wirklich? Wo gab es so etwas denn in den Comics? Diese Filmemacher und Studios haben komplett den Verstand verloren.“

Tatsächlich ist National Report, die den Artikel in die Welt gesetzt haben, bekannt für seine Nachrichtensatiren und inzwischen auch berüchtigt, weil es damit schon öfter für reichlich Verwirrung beim (gerne verwirrten) amerikanischen Publikum gesorgt hat.

Die Vorstellung, dass der Fledermausmann schwul sein könnte, ist allerdings keineswegs ein neues Gerücht. Vor gut 60 Jahren brachte der Psychiater Frederic Wertham ein Buch mit dem Namen „Seduction Of The Innocent“ heraus und versuchte darin die Schädlichkeit von Comic-Heften zu beweisen. Die Lese-Rechtschreib-Schwäche der Mitbürger führte er zum Beispiel auf den anhaltenden Konsum bunter Bildchen zurück und postulierte zugleich einen grenzwertigen „Kult der Gewalt“ in den Comics. Wertham ging aber auch konkret auf einzelne Comic-Figuren ein. So war für ihn die Schlinge des Zauberlassos von Wonder Woman ein waschechtes Vagina-Symbol und eben die Beziehung zwischen Batman und Robin eindeutig homosexueller Natur. Infolge der aufsehenerregenden Studie kam es 1954 zu dem sogenannten Comic-Code, der die Verlage dazu verpflichtete, sich an gewisse moralisch-ästhetische Standards zu halten.

Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt lassen, dass auch Joel Schumacher in seinen Batman-Verfilmungen in den 1990er-Jahren – und vor allem in der Darstellung des Capeträgers durch George Clooney – mit einem gewissen Camp-Style auf eine homosexuelle Ästhetik anspielt. Selbstironisch kommentierte der Schauspieler damals: „Ich habe ihn schwul werden lassen.“

Das verantwortliche Filmstudio Warner Brothers gab – wenig überraschend – keinen Kommentar zu den Gerüchten ab.

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„Joker“: Joaquin Phoenix stellte eine entscheidende Bedingung vor Drehstart

„Joker“ ist schon jetzt einer der Erfolgsfilme des Jahres. Glänzende Box-Office-Zahlen, starke Kritiken, sogar ein wichtiger Festival-Preis war dabei. Noch vor Drehstart waren sich die wichtigsten Protagonisten aber einig, dass es gewisse Voraussetzungen geben müsse, um den eigenwilligen und hyperrealistischen „Batman“-Ableger zu einem Erfolg zu machen. Joaquin Phoenix legte deshalb eine wichtige Regel fest, die am Set für alle zu gelten hatte. Das enthüllte nun Schauspieler Josh Pais (der in dem Film den Boss von Arthur Fleck/Joker) spielt. „Hollywood Reporter“ erzählte er, dass Regisseur Todd Phillips vor dem Drehstart Kontakt mit ihm aufnahm, um sicherzustellen, dass er kein „Arschloch“ ist.…
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