Highlight: Joaquin Phoenix: 7 Fakten, die Sie über den „Joker“-Darsteller kennen müssen

„Joker“: Extrem-Diät! Joaquin Phoenix bei Dreh von Arzt begleitet

Der magere, psychisch deformierte Killer-Clown und sein schiefes Grinsen: Spätestens seit dem Gewinn des Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig ist der neue „Joker“-Film in aller Munde.

Seit einiger Zeit ist auch bekannt, welche Hürden Hauptdarsteller Joaquin Phoenix zu bewältigen hatte, als er in die Rolle von Batmans gefährlichstem Konkurrenten schlüpfte. Mehrmals verließ er frustriert das Set, als er das Gefühl hatte, den Erwartungen an sein Spiel nicht gerecht zu werden. Dazu gehörte auch ein fast schon fanatisches Training eines einzigartigen Lachens.

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Zudem gab der 44-Jährige bereits in einem Interview zu, dass er für die Dreharbeiten insgesamt 23 Kilo abnahm, um die desaströse körperliche und psychische Situation seiner Figur darstellen zu können. Natürlich ist es ungesund, in so kurzer Zeit so viel Gewicht zu verlieren. Deshalb wurde Phoenix am Set auch von einem Arzt beobachtet und behandelt, wie er nun gegenüber „Access“ kundtat.

Brezeln machten Joaquin Phoenix fast verrückt

Phoenix‘ Speiseplan bestand fast nur aus Äpfeln, Salat und gedünsteten grünen Bohnen. „Es war einfach fies“, sagte der potentielle Oscar-Kandidat. „Todd (Phillips, der Regisseur des Films, Anm. d. Red.) hatte diese unfassbar guten Brezeln in seinem Büro, die liebe ich sehr. Ich bin fast durchgedreht.“

Die Zusammenarbeit mit einem Arzt fand Phoenix auch nicht sonderlich spektakulär: „Das ist etwas, was ich schon mal gemacht habe. Du arbeitest eng mit dem Doktor zusammen, alles wird überwacht, es ist sicher und präzise durchgeplant.“

Insgesamt sah er sich von der Chance, den Joker nach Jack Nicholson, Heath Ledger und Jared Leto neu zu interpretieren, stark herausgefordert. „Ich hatte komplizierte, gemischte Gefühle beim Lesen des Drehbuchs, was den Charakter des Joker betrifft“, sagte Phoenix. „Aber ich mochte das.“

„Joker“ kommt am 10. Oktober in die Kinos. Neben glänzenden Kritiken begeisterte er vor allem das Fan-Publikum. Kein Comic-Film startete noch vor Premiere bei IMDb derart durch.


„Joker“: Die Oscar-Chancen des kontrovers diskutierten Films

Kein Film wird derzeit so heiß diskutiert wie „Joker“. Die einen sehen in Todd Phillips' Porträt des psychopathischen Clowns den Spiegel einer zunehmend verrohenden Gesellschaft, andere Kritiker verurteilen die Darstellung von Gewalt und werfen dem Regisseur vor, er rufe zum Aufstand des „wütenden kleinen Mannes“ auf. Für einige ist es schlicht ein Meisterwerk. Freiwillige Filmkontrolle – das Podcast-Gespräch über „Joker“: Fest steht, dass „Joker“ Chancen bei den Oscars 2020 eingeräumt werden. ROLLING STONE wagt eine Prognose zu wichtigen Kategorien. Bester Film Eine Nominierung scheint sicher, zumal seit 2009 bis zu zehn Filme in die Liste aufgenommen werden können. Gewinnen würde…
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