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Joaquin Phoenix: 7 Fakten, die Sie über den „Joker“-Darsteller kennen müssen

Als Joker-Darsteller ist Joaquin Phoenix derzeit in aller Munde. Mit einer Bewertung von 9,6 in der Filmdatenbank IMDb hält der Film einen neuen Rekord für eine Comic-Verfilmung – und das mehrere Wochen vor dem offiziellen Kinostart am 10. Oktober. „Joker“ feierte beim Internationalen Filmfestival in Venedig Premiere. Schon zuvor sorgte der erste große Trailer für viel Aufmerksamkeit. Die Charakterstudie erzählt die Vor- und Leidensgeschichte des bekanntesten aller Batman-Bösewichte. Wenn man den ersten Kritiken glaubt, die nach der Uraufführung (mit achtminütigem Applaus) veröffentlicht wurden, dann dürfte „Joker“ die Welt des Comic-Films mächtig durcheinander wirbeln.

Der Hauptdarsteller Joaquin Phoenix ist für die Interpretation des Jokers an körperliche und mentale Grenzen gegangen. Doch nicht erst seit diesem Film sollte man Phoenix auf dem Schirm haben. Was Sie daher über den Ausnahmeschauspieler wissen müssen:

Der Familienname Phoenix

Joaquin Phoenix wurde am 28. Oktober 1974 als Joaquin Rafael Bottom in Rio Piedras in Puerto Rico geboren. Er ist das dritte von fünf Kindern. Die Eltern lernten sich in den späten 1960er-Jahren in Kalifornien kennen, heirateten bald und traten der christlichen Sekte „Children of God“ bei. Gemeinsam reisten sie durch Südamerika, bis sie schließlich im karibischen Puerto Rico landeten. Lange hielt es sie allerdings nicht dort. Bereits 1978 trennten sie sich von „Children of God“ und kehrten nach Kalifornien zurück. Als Symbol ihres Neubeginns änderte die Familie ihren Nachnamen von Bottom in Phoenix.

Etwa zur selben Zeit begann Joaquin Phoenix, sich Leaf zu nennen, in Anlehnung an die von der Natur inspirierten Namen seiner Geschwister (Rain, Summer, Liberty, und River). Zudem wollte er damit seine tiefe Verbundenheit mit der Natur zum Ausdruck bringen. Er nutzte diesen Namen auch als Kinderdarsteller bis er fünfzehn Jahre alt war.

Joaquin Phoenix als Cartoonist John Callahan in einer Szene aus „Don't Worry…“
Joaquin Phoenix als Cartoonist John Callahan in einer Szene aus „Don’t Worry…“

Joaquin Phoenix ist Atheist

Mit der Idee eines Gottes brach Phoenix bereits sehr früh. Die Erlebnisse seiner Familie im Kreise der christlichen Sekte „Children of God“ waren dabei die Grundlage. Nach eigener Aussage glaubt Phoenix an gar nichts.

„I don’t believe in god. (…) I don’t believe in anything. I think it’s totally right for people to have their own beliefs if it makes them happy, but to me it’s a pretty preposterous idea.“

Zu Deutsch: „Ich glaube nicht an Gott. An gar nichts glaube ich. Ich denke, dass es total richtig für Leute ist, ihre eigenen Überzeugungen zu haben, wenn es sie glücklich macht, aber für mich ist es eine ziemlich absurde Idee.“ Umso bemerkenswerter ist daher seine Rolle als Jesus von Nazareth im Film „Maria Magdalena“. Diese Herausforderung habe ihm einiges abverlangt, so Phoenix gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Lösung lag in der menschlichen Annäherung an die Person Jesus aus Fleisch und Blut. Die Kernbotschaft des Films sei die, dass Frauen nicht die Zustimmung von Männern brauchen, um sich wirklich zu emanzipieren.

Joaquin Phoenix ist Veganer und Tierrechtsaktivist

Als Veganer und Aktivist setzt sich Joaquin Phoenix seit vielen Jahren aktiv für den Schutz von Tieren ein. Er ist Mitglied in den Organisationen In Defense of Animals und PETA, für die er jeweils mehrere Kampagnen als prominentes Gesicht begleitet hat. Auch am Set seiner Filme besteht er darauf, keine Kostüme zu tragen, für die etwa echtes Leder verwendet wurde. Als Erzähler ist er in der Dokumentation „Earthlings“ zu hören, die die Missstände in der Tierhaltung zu wirtschaftlichen Zwecken porträtiert. Ein weiteres Beispiel aus seinem Engagement gegen Tierquälerei war eine Kampagne gegen die Hundeleder-Industrie in China, die die Häute von Hunden als vermeintliche Kuhhäute im Westen auf den Markt bringt.

NFP


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