James Last ist tot

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James Last ist tot. Der Bandleader und Komponist ist am Dienstag (9. Juni) nach kurzer schwerer Krankheit im Beisein seiner Familie in Florida verstorben. Das teilte sein Berliner Konzertveranstalter Semmel am Mittwoch mit. Last wurde 86 Jahre alt.

In Hamburg sei eine öffentliche Trauerfeier geplant, der Termin stehe noch nicht fest.

James Last, bürgerlich Hans Last und in Bremen geboren, galt als Erfinder des „Happy Party Sound“. Mit seinen Orchester-LPs entwickelte er sich zum wohl erfolgreichsten deutschen Bandleader nach dem Zweiten Weltkrieg. Dank Bigband-Sound verkaufte er Millionen Platten und CDs.

ROLLING-STONE-Autor Wolfgang Doebeling schrieb in der Ausgabe 5/2008 über Lasts künstlerisch bedeutendstes Werk „James Last in Los Angeles“:

„1975 ging Hansi nach Hollywood, musizierte mit amerikanischen Session-Cracks wie Larry Carlton, Ernie Watts und Jim Gordon, und veröffentlichte das Resultat unter dem verräterischen Titel “Well Kept Secret”. Was es auch blieb, weil man bei Polydor das Projekt nicht recht ernstnahm, und weil Erika und Kurt Schlabinsky bei solchen subtil gebrauchsgroovy plätschernden Versionen von Gershwins “Summertime” oder Porters “Love For Säle” keine Stimmung in die Bude bekamen, egal, wieviel Bier ihre Gäste intus hatten. Nun liegt Lasts aus der Art geschlagenes Album mit Anspruch wieder vor, mit dem Untertitel “The Legendary 1975 Record Plant Studio Sessions”, klanglich ohne Fehl und Tadel: Hansis Beste!“


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