Highlight: Von Böhmermann bis Charlotte Roche: Das sind die beliebsten Podcasts auf Spotify

Jan Böhmermann: Wut-Angriff gegen E-Scooter

>>> „Neo Magazin Royale“ läuft im Dezember zum letzten Mal – neuer Job für Jan Böhmermann

Was wurde nicht alles geschrieben zur Einführung der E-Scooter in deutschen Großstädten: eine Bereicherung für den städtischen Verkehr, umweltschonend, leise, modern, sinnvoll. Natürlich gab es schon früh pessimistische Stimmen, die verstärkt Unfälle – auch mit tödlichem Ausgang (Laster vs. E-Scooter) prophezeiten. Doch tatsächlich bringen die Teile noch ganz andere Probleme mit sich.

Das ist auch „Neo Magazin Royale“-Moderator Jan Böhmermann bei einem Berlin-Besuch aufgefallen. Auf Twitter richtete er seinen Zorn gegen die Sharing-Unternehmer, die in der Hauptstadt mehrere Modelle von E-Scootern zur freien, kostenpflichtigen Verfügung stellen. Die hätten seiner Meinung nach komplett den „menschlichen Faktor“ bei der Geschichte außer Acht gelassen.

„Alles, alles über Deutschland“ von Jan Böhermann auf amazon.de bestellen

„Nehmt Eure appbasierte Kacke und verpisst Euch…“

Konkret führt der zu diesen Problemen: Die Geräte werden schlecht behandelt, stehen überall im Weg rum. Im eigentlichen Sinne sind sie für viele kein Fortbewegungsmittel, sondern ein Spielzeug. Helme trägt kaum jemand, oft fahren verbotenerweise gleich zwei Personen auf einem E-Scooter. Und damit die Geräte auch immer genug Energie haben, werden Hunderte Menschen zu Kummerlöhnen angestellt, um die Akkus wieder aufzuladen („Juicer“).

Das führt den Satiriker zu einem wutgesteuerten Urteil: „Nehmt Eure appbasierte Kacke und verpisst Euch zurück in die Cloud, Ihr McKinsey-Alumnis.“

Während ein Twitter-User in einem Kommentar fordert, dass die Dinger sofort in die Spree gehörten, wird diese unverblümte Meinung von der Realität eingeholt. Wie Medien in Frankreich berichteten, holten Umweltaktivisten in Lyon Dutzende zerstörte E-Scooter aus der Rhone.


Mark Knopfler & Dire Straits: Mein Leben in 10 Songs

Wer schon einmal auf Höhe des Londoner Stadtteils Chelsea an der Themse entlanggegangen ist, könnte ihnen über den Weg gelaufen sein: zwei Herren im besten Alter, die sich beim Spazieren angeregt über die Spuren der Geschichte im Stadtbild der britischen Metropole unterhalten. Der ältere der beiden fotografiert jedes Detail: Pflastersteine, Straßenlampen. Er ist 83, heißt Bill Wyman und spielte einmal bei den Rolling Stones Bass. „Bill ist ein geborener Historiker“, sagt sein Kumpan, der 69‑jährige Mark Knopfler. „Es ist großartig, mit ihm in der Gegend herumzulaufen, weil er einen dauernd auf irgendwas Besonderes hinweist. Er kennt jeden Winkel.“ Erkannt habe die…
Weiterlesen
Zur Startseite