Jello Biafra: Update zur Genesung nach Schlaganfall
Der ehemalige Dead-Kennedys-Frontmann hat nach dem Schlaganfall im März Sprache und kognitive Fähigkeiten größtenteils zurückerlangt.
Jello Biafra, ehemaliger Frontmann der Punklegenden Dead Kennedys, hat nach einem Schlaganfall Anfang des Jahres den Großteil seiner Sprach- und Denkfähigkeit zurückgewonnen.
Ein Statement auf der Facebook-Seite des Musikers hielt am Wochenende fest, dass Biafra „erfreulich Fortschritte macht“. Weiter heißt es: „Seine Sprache ist größtenteils vollständig zurückgekehrt, und kognitiv ist es so, als wäre der Schlaganfall nie passiert. Die linke Seite ist noch schwach, aber es geht ihr viel besser als zuvor.“
Biafra war Anfang März nach einem hämorrhagischen Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert worden, der die linke Körperhälfte vollständig zum Erstarren brachte. Biafra erklärte, der Schlaganfall sei durch hohen Blutdruck verursacht worden und habe sich ereignet, als er gerade aufstehen wollte. Unmittelbar danach versicherte er seinen Fans, sein Zustand sei stabil, er habe aber noch viel „Reha vor sich“.
Rückkehr nach Hause in Sicht
Laut der neuen Mitteilung ist Biafra „so viel selbstständiger als zuvor“ und werde voraussichtlich noch in dieser Woche nach Hause zurückkehren. Die Botschaft schloss mit den Worten: „Nochmals vielen Dank für die Welle der Unterstützung. Sie hat ihm unglaublich viel bedeutet.“ (Verfasst wurde die Mitteilung von Anne-Marie Anderson, die bei Biafras Label Alternative Tentacles arbeitet und ihn offenbar seit dem Schlaganfall mit betreut.)
Biafra war Mitgründer der Dead Kennedys und stand der San-Francisco-Punkband von 1978 bis zu ihrer Auflösung 1986 vor. Obwohl die Dead Kennedys 2001 eine Reunion feierten, war Biafra seitdem nicht mehr Teil der Gruppe. Sein letztes Soloalbum, „Tea Party Revenge Porn“, veröffentlichte er 2020; 2024 erschienen einige Singles, darunter ein Cover von Patrik Fitzgeralds „Punch“. Außerdem war er auf dem Song „Road Goat“ der Tony Slug Experience zu hören.