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Jimi Hendrix und Jim Morisson als Hologramm?


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Auf dem Coachella Festival war es der 1996 verstorbene Tupak Shakur, der plötzlich wieder zusammen mit Snoop Dog auf der Bühne stand. Vergangene Woche ließ die Digital Domain Media Group verlauten, dass sie bereits mit der Entwicklung eines Elvis-Hologramms beschäftigt sei, das den King of Rock’n Roll gleich auf mehreren Plattformen zurückbringen wolle – nun könnten auch noch Jimi Hendrix und Jim Morrison dazustoßen.

„Wir versuchen zu dem Punkt zu kommen, an dem 3D-Charaktere herumlaufen“ erklärte Jeff Jampol, der den Nachlass beider Künstler verwaltet. „Hoffentlich kommt es einmal dazu, dass ‚Jim Morrison‘ in der Lage ist, geradewegs auf einen zuzulaufen, einem in die Augen zu blicken, direkt ins Gesicht zu singen, sich umzudrehen und einfach wieder davon zu laufen.“

Janie Hendrix, die Schwester von Jimi Hendrix gab zudem bekannt, dass sie bereits mit den in London ansässigen Musion Systems an einem virtuellen Hendrix arbeiten würde. „Das wichtigste für uns ist natürlich, dass wir ihn so authentisch wie möglich darstellen.“

„Wir beabsichtigen dabei nicht altes Bildmaterial einfach wieder aufleben zu lassen, das die Welt schon kennt“, erklärte Ed Ulbrich, der mit Digital Domain das Tupac Hologramm kreiert hatte und derzeit an der Entwicklung des virtuellen Elvis arbeitet. „Wir erschaffen völlig neue originale und exklusive Performances, damit die Fans etwas neues erleben können.“

Hier noch einmal der Mitschnitt von Tupacs Auftritt beim Coachella Festival, der erahnen lässt, wie lebensecht entsprechende Hologramme auf der Bühne wirken können:


Neues Buch behauptet: Jim Morrison wollte in die Filmbranche wechseln

Wie ein neues Buch über Jim Morrison behauptet, hat der 1971 verstorbene Musiker vor seinem Tod mit der Überlegung gespielt, seine Musikkarriere auf Eis zu legen, um Filmemacher zu werden. Für „The Collected Works of Jim Morrison“ hat Morrisons Schwester Anne Morrison Chewning außerdem Gedichte, Drehbuchideen, Texte und andere Schriften des Musikers kuratiert. Das Buch ist ab dem 8. Juni erhältlich. Das 600-seitige Buch liefert außerdem Material aus 28 Tagebucheinträgen sowie mehrere Bilder von originalen Notenblättern. Gegenüber dem US-Magazin „The Daily Beast“ sagte Anne Morrison Chewning: „Es gibt so viele junge Leute, die ihn nur als Rockstar sehen.“ Und weiter:…
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