Highlight: Joaquin Phoenix: 7 Fakten, die Sie über den „Joker“-Darsteller kennen müssen

„Joker“: Drehbuch verrät Intention des Films (und noch einiges mehr)

„Joker“ gehört mit seinem erstaunlichen Box-Office-Ergebnis und einer lebhaften Diskussion um den Inhalt und den Stil des Films zu den Kino-Überraschungen des Jahres.

Berechtigterweise ist das Interesse der meisten Zuschauer groß, was denn die Verantwortlichen über ihre psychologisch anspielungsreiche Story denken. Etwas Licht ins Dunkel bringen nun Regisseur Todd Phillips und Autor Scott Silver mit einer Erklärung über die Absichten des Films.

„Joker“-Maske auf Amazon

Sie findet sich in dem Drehbuch von „Joker“, das ab sofort im Netz zu finden und für jeden einsehbar ist. „Diese Geschichte spielt sich in ihrem eigenen Universum ab“, heißt es darin. „Es hat keine Verbindung zu einem der DC-Filme, die ihm vorausgegangen sind. Wir sehen es als einen klassischen „Warner Bros.“-Film. Mutig, intim und eigenartig lustig, die Charaktere leben in der realen Welt und die Handlungen sind persönlich.“

„Joker“ handelt von der Kluft zwischen Habenden und Habenichtsen

Weiter ist zu lesen: „Obwohl es im Film nie erwähnt wird, spielt diese Geschichte in der Vergangenheit. Nennen wir das Jahr 1981. Es ist eine schwierige Zeit. Die Kriminalitätsrate in Gotham liegt auf Rekordniveau. Ein Müllstreik hat die Stadt in den letzten sechs Wochen lahmgelegt. Und die Kluft zwischen den „Habenden“ und den „Habenichtsen“ ist spürbar. Träume sind unerreichbar und rutschen in Wahnvorstellungen ab.“


Joaquin Phoenix verstört bei Golden Globes mit Fuck-Rede

Joaquin Phoenix ist am Sonntagabend (05. Januar) in Los Angeles mit dem Golden Globe als bester Hauptdarsteller (Drama) für seine Darstellung in „Joker“ ausgezeichnet worden. Es ist nach seiner Johnny-Cash-Darstellung in „Walk The Line“ bereits sein zweiter Golden Globe. Mit seiner eigentümlichen Dankesrede machte er seinem Ruf als Hollywood-Grantler allerdings alle Ehre. „Es gibt keinen verfickten besten Schauspieler“, sagte Phoenix in einer mit Schimpfwörtern nur so übersprudelnden und fürs TV-Publikum zum Teil zensierten Rede. Nachdem er noch seine Mitnominierten gennant und so geehrt hatte, sagte er auf sie bezogen: „Wir wissen alle, dass es zwischen uns keinen verfickten Wettbewerb gibt.…
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