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Highlight: Joaquin Phoenix: 7 Fakten, die Sie über den „Joker“-Darsteller kennen müssen

„Joker“: Joaquin Phoenix wurde fast verrückt am Set, nahm über 25 Kilo ab

Ganz sicher gehört „Joker“ zu den interessantesten Filmen des Herbstes. Der Film von Todd Phillips, der eine Art Entwicklungsgeschichte des faszinierendsten Batman-Bösewichts erzählt, feierte am Wochenende Premiere beim Filmfestival in Venedig und bekam dafür acht Minuten lang stehende Ovationen.

Auch die ersten Kritiken fielen glänzend aus. Viele wünschen sich für „Joker“-Hauptdarsteller einen Oscar. Es wäre nach Heath Ledger sozusagen der zweite für die Darstellung einer Comicfigur. Doch wie sein verstorbener Kollege musste auch Joaquin Phoenix unter den Folgen der intensiven Darstellung leiden.

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Im Gespräch mit Journalisten nach der Premiere in Venedig diskutierte der Schauspieler laut „Hollywood Reporter“, wie er seine Figur entwickelt hat, darunter vor allem das charakteristische Lachen. „Irgendwann war klar, dass sich das alles auf die Psyche auswirkt“, sagte er. „Man fängt an, verrückt zu werden.“ Phoenix musste für seinen Joker über 25 Kilo an Gewicht verlieren, um den von Stress und Lebensüberdruss ausgemergelten Clown darstellen zu können.

Szene aus „Joker“ - Joaquin Phoenix greift nach dem Oscar
Szene aus „Joker“ – Joaquin Phoenix greift nach dem Oscar

Das „Joker“-Lachen sollte für alle schmerzhaft sein

Regisseur Phillips ergänzte, dass es gleich mehrere Formen des Joker-Lachens gebe, das „Leidlachen“, das „Jungslachen“ und das „Lachen echter Freude“. Phoenix arbeitete demnach monatelang an den verschiedenen Vokalisierungen und übte allein, bevor er Phillips alles vorzeigte. Er wollte, dass das Lachen „fast schmerzhaft“ wirkt. Philips: „Ich denke, für den Joker ist es ein Teil von ihm, der einfach auftauchen will. Wir alle haben eine Art Vorstellung von diesem Lachen und nun fühlt es sich nach etwas völlig Neuem an. (…) Es war wirklich unbequem, das hinzubekommen. Es hat lange gedauert.“

„Joker“ kommt am 10. Oktober in die deutschen Kinos.

Warner Bros.
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Heath Ledger: Für „The Dark Knight“ schrieb er ein Joker-Tagebuch

„Method acting“ bedeutet, sich vollkommen in Rollen zu versetzen, bewusst und unterbewusst. Auch Heath Ledger benutzte diese berüchtigte  Schauspielermethode, um sich auf seine Filmdarstellungen vorzubereiten. Er starb am 22. Januar 2008 – sein später mit einem Oscar gekrönte Part als Joker in „The Dark Knight“ war gerade abgeschlossen – an einer wohl versehentlichen Überdosis Schlaftabletten. Um sich in den Joker einzuarbeiten, schloss sich der 28-Jährige einen Monat lang in ein Hotelzimmer ein und benutzte ein Tagebuch, um sich Notizen zu seiner Rolle als psychopathischer Schwerverbrecher und Gegenspieler Batmans zu machen. Ausschnitte aus diesem Tagebuch kann man in der Doku „Too…
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