“Duell um die Welt” mit Folgen: Jugenschutz ermittelt wegen Jokos Drogenrausch

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“Duell um die Welt” mit Folgen: Jugenschutz ermittelt wegen Jokos Drogenrausch

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Joko Winterscheid und Klaas Heufer-Umlauf gelten als Geheimwaffe von ProSieben – schon deshalb, weil sie spielend ein junges Publikum erreichen. Ihre Shows wie das “Duell um die Welt” leben von waghalsigen Aktionen, denen sich die Moderatoren ausliefern. Das könnte nun ein Nachspiel haben, denn die Medienaufsicht prüft seit Dienstag (15. Dezember) einen Beitrag des Formats.

In der Sendung am vergangenen Samstag (12. Dezember) forderte Klaas seinen Kollegen Joko heraus, das haluzinogene Getränk Ayahuasca auszuprobieren, dem eine Wirkung nachgesagt wird, die um ein Vielfaches intensiver sein soll als LSD. Winterscheid nahm die Herausforderung an, obwohl er in der Vergangenheit bereits zweimal aus Angst vor dem möglichen Erbrechen abgelehnt hatte.

In dem Fall wäre dies wohl auch ratsam gewesen, denn Joko musste sich nach dem zweifelhaften Genuss des Getränks aus Ecuador übergeben. Der 36-Jährige berichtete vor laufender Kamera, dass er sich nicht mehr richtig bewegen könne und mit Halluzinationen zu kämpfen hätte.

Wie „W&V“ mitteilte, prüft die Medienaufsicht Berlin-Brandenburg den TV-Beitrag auf einen möglichen Verstoß gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV). Sollte die Sendung tatsächlich gegen den Jugendschutz verstoßen haben, könnten Beanstandungen und hohe Bußgelder fällig werden.

Es handelt sich nicht um den ersten Fall, in dem die Medienaufsicht einen Beitrag des Moderatoren-Duos prüft: 2014 gab es schon einmal eine Rüge für eine Folge von “Circus HalliGalli, in der sich Joko und Klaas gemeinsam mit Matthias Schweighöfer ein Glas Wodka nach dem nächsten genehmigten – bis sie sternhagelvoll waren.

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