Kanye West beim Glastonbury: Mehr Punkrock geht nicht – findet Dave Grohl

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Kanye West beim Glastonbury: Mehr Punkrock geht nicht – findet Dave Grohl

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Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl hat eine gewagte These aufgestellt: Der Auftritt von Kanye West beim Glastonbury Festival könnte als Punkrock durchgehen. Moment, Moment, wir erläutern das ja schon.

Seit Längerem kursiert eine Petition gegen West und seine geplante Show vor eingeschworenen Glastonbury-Fans, denen der Spirit des Festivals heilig zu sein scheint. So heilig, dass es sich zur Tradition entwickelt, sich über die gebuchten Headliner zu echauffieren. 2014 waren es bereits Metallica, die unerwünscht waren, nun wird mit Spannung erwartet, wie der polarisierende Rapper sich schlagen wird.

Dave Grohl sieht laut der englischen „Sun“ zwei Möglichkeiten: „Er könnte rauskommen und sich von 100.000 Leuten Flaschen an den Kopf schmeißen lassen oder er könnte rauskommen und der Welt zeigen, dass nichts als dieser Moment zählt.“ Grohl ist sich sicher, dass Zweiteres eintreten wird.

„Für mich gibt es nichts, was mehr Punkrock schreit als ihn auf der Bühne vor 100.000 Menschen zu sehen, nachdem Tausende sich dafür eingesetzt haben, dass er nicht kommt. Ich glaube, dass sich Kanyes Persönlichkeit schlechter schlucken lässt als seine Musik. Aber genau das sind die Momente, die in die Geschichte des Rock’n’Roll eingehen.„, so Grohls Einschätzung.

Glastonburys Besonderheit sei das vielseitige Line-Up – von Florence and the Machine über Kanye West bis hin zu Lionel Richie  kann dort eben alles passieren, findet Dave Grohl. Lassen wir uns also am 27. Juni überraschen, was passiert.

 

 

 

 

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