Kid Rock: Army-Helikopterpiloten werden nach umstrittenem Besuch „schon okay sein“ – „Mein Kumpel ist der Oberbefehlshaber“

Der Sänger prahlte in einem Interview mit einem lokalen Nachrichtensender in Nashville mit seiner Freundschaft zu Donald Trump.

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Kid Rock macht sich keine Sorgen um mögliche Disziplinarmaßnahmen gegen die Besatzungen zweier Kampfhelikopter der U.S. Army, die am Samstag einen Überflug über das Nashviller Anwesen des Sängers durchgeführt hatten.

„Ich glaube, die werden schon okay sein – mein Kumpel ist der Oberbefehlshaber“, prahlte Rock am Montag gegenüber dem Nashviller Nachrichtensender WKRN.

Der Überflug, bei dem mindestens einer der Apache-Helikopter Rocks Anwesen – ein Nachbau des Weißen Hauses – umkreiste, löste online eine Kontroverse aus, nachdem Rock ein Video von sich veröffentlicht hatte, auf dem er die Kampfhubschrauber salutierend begrüßt. Das Militär teilte mit, den Vorfall zu untersuchen.

Rocks Reaktion auf die Ermittlungen

„Was genau untersuchen die da eigentlich?“, wunderte sich Rock gegenüber WKRN.

Rock, der einen Hut mit der Aufschrift „Jesus“ trug, schilderte die Aktion vor der Kamera: „Das war ein Maß an Respekt, das mir kein Award und keine Plattenverkäufe jemals hätten geben können“, sagte er.

In einer Stellungnahme gegenüber der „Washington Post“ bestätigte ein Armeesprecher, dass der Vorfall überprüft werde. „Eine verwaltungsinterne Überprüfung läuft, um den Einsatz zu bewerten und die Einhaltung von Vorschriften und Luftraumanforderungen zu verifizieren“, erklärte Major Montrell Russell. „Sollten Verstöße festgestellt werden, werden entsprechende Maßnahmen ergriffen.“

Überflug über No-Kings-Proteste

Der Überflug über Rocks Anwesen fand am selben Tag statt wie die No-Kings-Proteste in Nashville und soll seinen Ausgangspunkt auf Fort Campbell gehabt haben, einem Stützpunkt an der Grenze zwischen Tennessee und Kentucky. Einige Teilnehmer des No-Kings-Marsches in der Innenstadt von Nashville merkten online an, dass die Helikopter auch über die Protestierenden hinweggeflogen seien. Ein Sprecher der 101st Airborne Division aus Fort Campbell erklärte in einer Stellungnahme, der Flug der Maschinen in der Nähe des Marsches sei „rein zufällig“ gewesen.

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Das Video, auf dem Rock die Helikopter von seinem Anwesen aus salutierend begrüßt, ist nur das jüngste Beispiel dafür, wie der Rapper aus Detroit die Rolle des rechten Provokateurs zelebriert: Seinen Post versah er mit dem Kommentar „Das ist ein Maß an Respekt, das der hirnlose Gouverneur von Kalifornien niemals kennenlernen wird“ – ein Seitenhieb auf Gavin Newsom, den Erzfeind von Rocks „Kumpel“ Präsident Trump.

Truppenverlegung in den Nahen Osten

Am Wochenende trafen Tausende Soldaten der 82nd Airborne Division der Army im Nahen Osten ein und schlossen sich einer neuen Verlegung von Marines an, die in den Krieg der USA und Israels gegen den Iran hineingezogen werden könnten.