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Kraftwerk: Neues Album und Bilder der MoMA Shows in New York


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Das letzte Album von Kraftwerk war der Soundtrack zur „Tour de France“ aus dem Jahr 2003, nun versprach Ralf Hütter, bekanntlich das einzige Mitglied der Urbesetzung, in einem Interview mit der New York Times, dass ein neues Album „auf dem Weg“ sei. Ob damit eine Autobahn oder doch eher eine Landstraße gemeint ist, ob es also schnell geht oder noch lange dauern wird, präzisierte Hütter jedoch nicht.

Hütter weiter: „Wir sind nicht in Schlaf verfallen. Die 168-Stunden-Woche läuft immer noch – und das seit 1970.“ Ralf Hütter stellte in dem Interview mehrmals heraus, dass er Kraftwerk eher als „lebenden Organismus“ denn als Band sieht und die Meinung vertritt: „Musik ist nie vollendet.“

Dieser Ansatz hat natürlich auch Einfluss auf den Aufnahmeprozess eines Albums: „Die Platte ist bloß eine Platte – für uns ist das fast schon langweilig. Wir interessieren uns mehr für die Programme, mit denen wir arbeiten können. Also arbeiten wir ständig daran, wir upgraden und updaten permanent.“ Interessant ist auch Hütters Antwort auf die Frage, was Kraftwerk inspiriert: „We learn from noise, and we learn from going to clubs.“

Wir haben noch ein sehr frühes Interview aus dem April 1971 in unserem Archiv gefunden, dass Sie hier bei uns lesen können.


Legendäre Konzerte: Kraftwerk im Nakano Sun Plaza in Tokio 1981

Diesmal waren nicht Fender, Gibson und Rhodes die offiziellen Lieferanten, sondern Sony, Atari und die Münchner Firma Obermeyer, die für jeden der vier Kraftwerk-Musiker ein Roboter-Ebenbild gebaut hatte. Wenn auf der „Computerwelt“-Tour der Vorhang zur ersten Zugabe hochging, standen die echte und die mechanische Band gemeinsam auf der Bühne, spielten zusammen „Die Roboter“. Eine Expo-taugliche Weltneuheit: Ein Pop-Act nimmt sein Aufnahmestudio mit auf Konzertreise, und zur Sicherheit - falls einem mal schlecht wird - gleich noch vier Back-up-Automaten. Was Kraftwerk mit Videoleinwänden und Beamtenkrawatten abzogen, war aber keineswegs Technologie-Fetischismus. Den „Taschenrechner“-Song performten sie mit Spielzeug-Gadgets vorne am Bühnenrand, imitierten die…
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