„L.A. Confidential“-Regisseur Curtis Hanson ist tot

Der Regisseur und Drehbuchautor Curtis Hanso ist tot. Wie ein Polizeisprecher in Los Angeles laut „Hollywood Reporter“ am Dienstag (20. September) berichtete, sei der Oscarpreisträger in seinem Haus in Hollywood Hills im Alter von 71 Jahren eines natürlichen Todes gestorben.

Hanson kam schon früh in seinem Leben mit dem Kino in Berührung, arbeitete bereits in seiner Schulzeit als Kritiker für Filmzeitschriften. Als Fotograf und Drehbuchautor versuchte er sich nach seinem High-School-Abbruch schnell einen Namen zu machen. Doch der große Erfolg wollte sich erst einmal nicht einstellen. Hanson schrieb zunächst die Vorlagen für Filme von Roger Corman und Samuel Fuller und drehte in den 80ern einige wenige, kaum beachtete Filme wie „Die Aufreißer von der High School“.

Mit dem Thriller „Die Hand an der Wiege“ gelang dem Filmemacher 1992 ein Überraschungserfolg, der ihm in der Folge viel Glück an der Kinokasse einbrachte. Mit „Am wilden Fluss“ (1994) schenkte er Meryl Streep ihre wohl einzige große Action-Rolle. „L.A. Confidential“ geriet 1997 schließlich zum Höhepunkt seines Schaffens. Mit dem Polizei-Drama, das in den 50er-Jahren spielt und einen Roman von James Ellroy adaptierte, gewann Hanson einen Drehbuch-Oscar. Auch Kim Basinger erhielt für ihre schauspielerische Leistung in dem Film einen Academy Award.

Kim Basinger und Regisseur Curtis
Kim Basinger und Regisseur Curtis

Mit der weithin unterschätzten, eleganten Tragikomödie „Die Wonder Boys“ inszenierte er Michael Douglas als selbstzerquälten Literaturprofessor und setzte in „8 Mile“ Rapper Eminem ein durchaus passables filmisches Denkmal. Hanson bezeichnete sich Zeit seines Lebens nicht als Filmemacher, sondern als Filmliebhaber.

Ron Galella, Ltd. WireImage

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