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Lana Del Rey: Zu schön, um falsch zu sein? Neuer Song: „Born To Die“ im Stream!

Lesen Sie hier noch einmal unser Feature über DEN Internethype 2011 und DEN Shooting-Star 2012: Lana del Rey. Nun gibt es endlich einen neuen Song von ihr – die neue Single „Born To Die“:

Ein warmer Sommerabend in Manhattan. Auf der Dachterrasse des schicken Privatclubs knistern die Eiswürfel in den Gläsern, während schöne junge Menschen ihre iPhones streicheln. „Bela Lugosi’s dead“, klagt Peter Murphy schwermütig aus den Boxen. Selten klang der Gothic-Dub von Bauhaus so deplatziert wie in diesem Refugium einer global vernetzten Medienelite.

Lana Del Rey habe ich im Oktober 2009 auf der Musikkonferenz CMJ kennengelernt“, sagt Ben Mawson, der an einem Tisch in der Nähe des Pools sitzt. „Zuerst war ich sechs Monate lang nur ihr Anwalt, dann auch ihr Manager. Sie war damals bei einem sehr kleinen Label unter Vertrag, das nichts anderes tat, als ihre Songs an die großen Plattenfirmen zu schicken. Sie fühlte sich frustriert. Und ich spürte, dass sie etwas Besonderes ist.“

Mawsons Schützling heißt natürlich nicht wirklich Lana Del Rey, sondern Lizzy Grant. Die 24-Jährige ist die Tochter eines reichen New Yorker Unternehmers, lebt aber seit über einem Jahr in London, wo sie mit verschiedenen Produzenten an ihrem ersten Major-Album arbeitet. Eine Pop-Sensation ist sie schon jetzt. Seit vergangenem Sommer übertreffen sich Musik- und Styleblogs, Journalisten, Forenteilnehmer und andere Meinungsmacher mit Superlativen über sie. Ihre Single wurde schon auf Ebay zu Höchstpreisen gehandelt, bevor sie überhaupt veröffentlicht war.

Die Künstlerin selbst bastelte derweil auf Facebook an einem raffinierten Image: Täglich postete sie einen Mix aus Hoch- und Trash-Kultur, Bilder aus Nouvelle-Vague-Filmen, Videos von Daniel Johnston und Frank Sinatra, Zitate von Rilke und Links zu schwärmerischen Artikeln über ihre Person. Fotos zeigen eine Mischung aus Gangsterbraut und Britney Spears, die auffällig vollen Lippen sorgten für Irritationen. Doch wer einmal Lana Del Reys Stimme gehört hat, der glaubte an das Versprechen, an einen neuen, auf Verführung angelegten Pop-Entwurf: der Sixties-Pop von Nancy Sinatra, die schwülen Torch-Songs von Julie London, die fatalistische Attitüde des Gangsta-Rap.



Lana Del Rey veröffentlicht „Patent Leather Do-Over“

Während Lana Del Rey ihrem Gesang eine kleine Pause gönnt, widmet sich der Popstar zur Abwechslung gerne dem gesprochenen Wort. In diesem Sinne hat die Sängerin bereits zwei Spoken-Word-Alben aufgenommen, wovon eines bereits Ende letzten Jahres angekündigt wurde. Das zweite Album, betitelt „Behind the Iron Gates – Insights From an Institution“ soll im März 2021 erscheinen. Um die Wartezeit bis dahin etwas zu verkürzen, teilte die Sängerin nun ein erstes Stück daraus, „Patent Leather Do-Over“. Der Text von „Patent Leather Do-Over“ handelt von der amerikanischen Schriftstellerin Sylvia Plath, die mit ihrem Roman „Die Glasglocke“, aber vor allem auch durch ihren frühen Suizidtod…
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