Laura Jane Grace: Protest-Show in North Carolina – jetzt erst recht!

Das „Bathroom Law“, ein Gesetz, das Transgendern unter anderem vorschreiben will, welche Toilette sie in der Öffentlichkeit zu benutzen haben, spaltet derzeit die US-Bevölkerung. Bruce Springsteen, Bryan Adams und Ringo Starr haben bereits mit Konzertabsagen in den betroffenen Staaten reagiert, Cyndi Lauper und Jimmy Buffett erklärten trotz Show ihre Abneigung gegen die „HB2 Bill“. Mumford & Sons kündigten sogar an, ihre Einnahmen aus der Show in North Carolina an eine LGBT-Organisation zu spenden.

Nun äußerte sich auch Laura Jane Grace, Sängerin bei Against Me! und selbst Transgender, zu der Frage, ob auch sie das in North Carolina geplante Konzert am 15. Mai absagen wird. Nicht läge ihr ferner, betonte sie in einem Interview mit Buzzfeed News: „Ich werde als Form des Protests ein Event um die Show herum veranstalten. Das zeigt ihnen, dass Transgender-Leute keine Angst haben, egal, welche Gesetze sie beschließen. Sie gehen nirgendwohin.“

„Die wahre Gefahr, die vom HB2-Gesetz ausgeht, ist, dass es Transgender-Personen zu einem Ziel macht. Als Transgender versteckst du natürlicherweise – aber Sichtbarkeit ist wichtiger denn je, da zu sein und eine Plattform zu haben, um seine Gedanken auszusprechen und sich selbst zu repräsentieren.“ Niemanden würde es interessieren, hätten sie ihre Show gecancelt, so Grace.

LGBT-Organisationen können bei der Show eine aktive Rolle übernehmen. Darüber hinaus werde es aus Protest Unisex-Toiletten geben. Auf Twitter bekräftigte sie ihren Standpunkt:


John Lennon: Sein Tod und die Geschichte seines Mörders

„Double Fantasy“ Im Sommer und Herbst 1980 arbeiteten John Lennon und Yoko Ono in der New Yorker Hit Factory an „Double Fantasy“, Lennons letztem Album. ROLLING-STONE-Redakteur Arne Wilander schrieb darüber: Auf dem Album sind einige der besten Stücke enthalten, die John Lennon nach „Plastic Ono Band“ schrieb – hätten „I’m Stepping Out“, „Nobody Told Me“, „I Don’t Wanna Face It“ und „Borrowed Time“ die Platte ergänzt, wäre es ein großartiges, wenn auch gar nicht modernes Rock-Album geworden. Yokos eklektische, teils rhythmisch-treibende, teils pompös-sentimentale Stücke haben die größtmögliche Distanz zu Lennons schnodderigen Gitarren-Attacken. Albert Goldman nennt „(Just Like) Starting Over“ einen „Rückgriff…
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