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„Leaving Neverland“-Klage: Michael Jacksons Nachlassverwalter wollen 100 Millionen Dollar

Der Ärger um „Leaving Neverland“ hört nicht auf: Die Nachlassverwalter des 2009 verstorbenen Popstars Michael Jackson haben den Sender „HBO“ auf 100 Millionen Dollar verklagt. Die vom amerikanischen TV-Sender geplante Doku „Leaving Neverland“ verstoße gegen eine angebliche Abmachung, Jackson nicht zu „verunglimpfen“. Der Film von Dan Reed soll am 3. und 4. März ausgestrahlt werden.

In der am Donnerstag in Los Angeles eingereichten Klageschrift heißt es, dass HBO gegen einen Vertrag von 1992 verstoßen habe. In diesem Jahr zeigte der Sender Konzertaufnahmen zu Jacksons „Dangerous“-Welttournee und verpflichtete sich den Sänger weder aktuell noch zukünftig zu verunglimpfen.

Ärger um „Leaving Neverland“

„Leaving Neverland“ erzählt die Geschichte zweier Männer, die nach eigenen Angaben im Kindesalter vom „King of Pop“ auf dessen Neverland Ranch sexuell missbraucht wurden. Beide erhoben Vorwürfe gegen Jackson, die Klagen wurden 2017 jedoch von der Justiz abgewiesen.

Howard Weitzman, einer der Anwälte des Jackson-Clans, sagte am Donnerstag, HBO „hätte sicherstellen können und müssen, dass „Leaving Neverland“ auf handfesten Quellen basiert, alle Fakten überprüft werden und es sich um eine faire und ausgewogene Darstellung handelt“. Der Film wäre demnach ein „einseitiger Marathon ungeprüfter Propaganda, um einen unschuldigen Mann schamlos auszubeuten“.

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Michael Jacksons Angehörige hatten sich gegen die Berichterstattung öffentlich beschwert und die Doku als „öffentliches Lynchen“ bezeichnet.


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