Spezial-Abo

Freiwillige Filmkontrolle


Levon Helm und seine Arbeit am Amnesty International Geburtstagssong „Toast To Freedom“


von

Anlässlich des 50. Geburtstags von Amnesty International erscheint heute, am Tag der Pressefreiheit, der Song „Toast To Freedom“. An den Aufnahmen war unter anderem auch der kürzlich verstorbene The Band-Sänger und Drummer Levon Helm beteiligt. Zusammen mit seinem langjährigen Freund und Produzenten Larry Campbell nahm er vergangenen Sommer in seinem Heimstudio in Woodstock das Rhythmusgerüst für den Song sowie einzelne Gesangsparts auf.

Campbell erzählte über die Aufnahmen: „Als wir den Originalryhthmus für den Track aufnahmen, war es ein großartiger Tag. Jeder war mit ganzem Herzen bei der Sache, bei dem Song und in der Musik.“ Zudem erzählte er über die Arbeit mit Levon Helm: „Eine der großartigen Sachen daran, mit Levon zu arbeiten, war, dass er es immer schaffte, das Musizieren zu einem richtig freudigen Erlebnis zu machen. Und ich weiß, dass er diese Sache durchziehen wollte, solange er nur konnte.“

Weiter erzählte Campbell, dass Helm hoffte, den Song noch einmal live vor Publikum performen zu können. „Ich hatte das Gefühl, dass sein Geist und der Geist dieses Songs einfach so sehr miteinander im Einklang waren, dass er nun einfach fehlt, wenn wir ihn spielen.“

Bevor Levon Helm sich an dem Projekt beteiligte, waren es zunächst einmal Produzent Carl Carlton und Jochen Wilms, die die Idee für den Song Amnesty International vorlegten. Nachdem sie sich die Unterstützung von Larry Campell gesichert hatten, holte dieser dann Levon Helm dazu, und gemeinsam rekrutierten sie 50 weitere Musiker. Mit dabei sind unter anderem: Ewan McGregor, Kris Kristofferson, Carly Simon, Rosanne Cash und Helms Tochter Amy Helm.

Der Song appelliert zudem an das Gastgeberland des Eurovision Song Contest Aserbaidschan, die Menschenrechte im eigenen Land zu achten und das Recht auf freie Meinungsäußerung zu wahren.

Hier gibt es das Video zu „Toast To Freedom“:

Diese Artikel könnten Sie auch noch interessieren:


Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: The Band – „Northern Lights - Southern Cross“

Völlig zu recht gelten das Debüt, „Music From Big Pink“ (1968), und der titel­lose Nachfolger (1969) als Großtaten dieser wundervollen Band. Danach begann ein kreativer Abstieg. Aber „Northern Lights – Southern Cross“, das erste Album mit neuen Songs in vier Jahren, ist den oben genannten Meisterwerken durchaus ebenbürtig. Heimlicher Star der Aufnahmen ist der virtuose Keyboarder Garth Hudson, der mit seinen Beiträgen auf Orgel, Klavier, Synthesizer, Dudelsack, Blech­ und Holzbläsern die zur Verfügung stehen­den 24 Spuren voll ausbuchte. Levon Helm - der große Soulsänger Trotz aller Tüftelei haben einige der Stücke die rohe R&B-Energie, die The Band sonst nur auf…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate ROLLING STONE nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €