Highlight: Serien wie „Mindhunter“: Geschichten von Detektiven, Ermittlerinnen und den 70er-Jahren

„Mad Men“: Don Drapers Reise ins Nichts

Vielleicht war die Welt damals tatsächlich orange und braun, als die 60er-Jahre zu Ende gingen, bestimmt waren die Autos eckig und geräumig, und die Minibar war ein hölzerner Globus mit abnehmbarer Kuppel. Noch einmal inszeniert Matthew Weiner sein Amerika: Das letzte Kapitel von „Mad Men“ ist ein Abgesang, der alle Americana zum Glühen bringt, eine mythische Reise, die an „About Schmidt“ und „The Straight Story“ denken lässt: Ein Mann will in die Geschichte eingehen, in die Schichten von Erinnerung und Erfahrung, und dazu muss er FAHREN.

Don Draper hat das Büro verlassen und unternimmt einen Überlandfahrt, er ist auf dem Weg von Wyoming nach Kansas, und natürlich ist das ebenso Herzland wie die Mitte des Nirgendwo. Die Tochter ermahnt er am Telefon zur Verantwortlichkeit: Sie solle ihre Feldhockey-Ausrüstung, die sie nicht mehr braucht, verkaufen.

Konfrontation mit der Vergangenheit

Das sagt der Richtige: Draper steigt in einem Motel ab, das Norman Bates‘ Apartments evoziert, er lässt sich mit einem durchtriebenen jungen Mann ein, der ihm Alkohol bringt, und feiert dann mit Kriegsveteranen, taucht ein in den Schwiemel, die Kameradschaft und Sentimentalität der Good Old Boys, die saufen und singen und sich selbst bemitleiden.

Von der Schlacht im Hürtgenwald an der deutsch-belgischen Grenze erzählt einer, vom Schnee und von fünf deutschen Soldaten, die sie getötet haben, und alle hätten blaue Augen gehabt. Draper hat feuchte Augen, und im Glimmer erzählt er plötzlich von Korea und dem Vorgesetzten, den er umbrachte, indem er Benzin in Brand setzte. Die alten Knaben stutzen, dann bestätigen sie die Notwehr: Ein Mann musste tun, was er tun musste, um wieder nach Hause zu kommen.

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„Game of Thrones“: Emilia Clarke furchtbar traurig über Kritik zur letzten Staffel

Emilia Clarke, die in der vielfach preisgekrönten HBO-Serie „Game of Thrones“ Daenerys Targaryen spielte, sagte in einem neuen Interview, dass trotz aller Gedanken, die über das Ende der Serie verloren wurden, nie alle hätten glücklich gemacht werden können. Die britische Schauspielerin gegenüber dem „Daily Telegraph“ konkret: „Jeder wird seine eigene Meinung haben und jeder hat natürlich voll das Recht dazu. (...) Es ist Kunst und es muss auseinander genommen und auf jede erdenkliche Weise individuell angenommen werden. Und wenn du wehmütig bist, dass die Show vorbei ist und du traurig bist, weil du es genossen hast, sie anzusehen, dann ist…
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