Madonna beantwortete Fan-Fragen bei Jimmy Fallon

Madonna beantwortete Fan-Fragen bei Jimmy Fallon

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Madonna verzichtet zum neuen Album auf sämtliche Promotionmaßnahmen, TV-Auftritte, Radiointerviews – bis auf eine Ausnahme: am Samstagabend stattete sie Late-Night-Talker Jimmy Fallon einen Besuch in seiner Show ab, um sich den von Fans über Facebook gestellten Fragen zu stellen. „Ich dachte mir – es wäre doch das Beste, mich einfach mit meinen Fans zu unterhalten“, begründete sie diese Entscheidung.

Über einen Live-Chat auf Madonnas Facebook-Seite konnten Fans vor und während der Sendung Fragen schicken, die Jimmy Fallon dann an Madonna weiterleitete. Im Laufe des Gesprächs erklärte Madonna unter anderem, sehr interessiert an Quantenphysik zu sein, gerne einmal den Serge Gainsbourg-Song „Je T’Aime Moi Non Plus“ covern zu wollen, und sie erläuterte, warum der Song „Gang Bang“ von Quentin Tarantino beeinflusst sei.

Zudem erklärte sie ihre Entscheidung, bei „Give Me All Your Luvin'“ mit Nicki Minaj und M.I.A. zusammenzuarbeiten.

„Sie sind beide ‚bad-ass bitches’, um die lange Geschichte kurz zu machen. Sie sind smarte, clevere Frauen, mit einer Menge Power. Sie spielen nicht bloß mit ihrer Sexualität oder machen auf süß. Eben nicht die kleinen, naiven Mädels. Sie sind taff und gerissen. Ich würde mich nicht mit ihnen messen wollen.“

Ein weiterer Chatteilnehmer wollte wissen, was Madonna tun würde, wenn sie Präsidentin der USA werden würde?

„Zuerst würde ich das ganze Geld aus dem Verteidigungshaushalt nehmen und in die Bildung stecken, so dass Lehrer mehr verdienen würden. Es ist skandalös, wie wenig sie bezahlt kriegen. Homoehen wären überall legal und akzeptiert. Und es gäbe keinerlei Auflagen bezüglich meiner Videos mehr.“

Der letzte Kommentar bezieht sich wohl auf die Beschränkungen, die für Madonnas Clip zu „Girl Gone Wild“ gelten, der auf YouTube nur noch von Personen über 18 angeschaut werden darf. „In dem Video bin ich ein Mädchen das durchdreht. Wie soll das gehen ohne anstößig zu sein – das sollten die Leute sich mal fragen.“

Auf Fallons Kommentar, dass da ja recht offensichtlich ein Mann zu sehen sei, der masturbiere, entgegnete Madonna: „Nein, der säubert bloß seinen Latex-G-String. Die werden schnell schmutzig und du weißt ja, das Licht hebt die Fingerabdrücke hervor.“

Zum Ende gab Madonna auch ein paar Details zur kommenden Tour bekannt. So seien die Konzerte in thematische und dramatische Bögen aufgeteilt. „Den ersten Abschnitt nenne ich ‚Transgression‘ – also nutzt eure Vorstellungskraft!“

Auf Madonnas Facebookseite gibt es den Mitschnitt des Interviews zu sehen.

Madonna ‚Girls Gone Wild‘ from Hani AlYousif on Vimeo.

Madonna flüchtete wegen Donald Trump nach Portugal

Madonna residiert zurzeit mit ihrer Familie in Portugal. Wieso die Weltenbummlerin ausgerechnet den europäischen Südstaat als ihre derzeitige Wahlheimat auserkoren hat, offenbarte die Sängerin in einem ausführlichen Interview mit der italienischen „Vogue“. „Keine Glanzstunde für Amerika“ Der Hauptgrund sei die aggressive Politik der Trump-Regierung gewesen, so die 59-Jährige. „Ich hatte das Gefühl, dass wir eine Veränderung brauchten, und ich wollte auch für eine Zeit raus aus Amerika. Wie Sie wissen, erlebt Amerika zurzeit keine Glanzstunde“, äußerte die Amerikanerin. „Nicht, dass meine Flucht aus Amerika irgendetwas ändern würde. (…) Ich mag es aber, mich in unangenehme Situationen zu befördern und Risiken…
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