Martin Luther King Jr. kam für die Geburt von Julia Roberts auf


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In einem Video-Interview mit „History Talks“ hat die Schauspielerin nach 55 Jahren besondere Details zu ihrer Geburt preisgegeben: Der Menschenrechtler Martin Luther King Jr. und seine Ehefrau teilten mit der Schauspielerin ein besonderes Schicksal und kamen für die Kosten ihrer Entbindung auf.

Eltern hatten kein Geld für Julia Roberts‘ Geburt

Roberts‘ Eltern betrieben damals eine Schauspielschule in Atlanta, auf die auch Martin Luther King III, der älteste Sohn von Martin Luther King Jr. und Coretta Scott King, gehen sollte. Da Roberts‘ Mutter einer Aufnahme des schwarzen Jungen, entgegen der damaligen gesellschaftlichen Konventionen, ohne Zögern zustimmte, entwickelte sich schnell eine Freundschaft zwischen den Familien.

Als Julia Roberts dann am 28. Oktober 1967 auf die Welt kam, hatte ihre Familie wenige finanzielle Rücklagen, weshalb das befreundete Ehepaar King die Kosten der Entbindung übernahm.

Martin Luther Kings Tochter dankt der Schauspielerin

Bernice Albertine, die Tochter des ermordeten Menschenrechtlers, teilte am 31. Oktober einen Ausschnitt aus dem Interview Roberts‘ mit den Worten: „Ich bin dankbar, dass #JuliaRoberts diese Geschichte mit @GayleKing und so vielen weiteren Menschen geteilt hat. Ich kenne die Geschichte nur zu gut, aber dennoch ist es für mich sehr bewegend, dadurch an die Großzügigkeit und den Einfluss meiner Eltern zu denken. #CorettaScottKing #MLK“

Julia Roberts auf der Leinwand

Mit Rollen als „Pretty Woman“ Vivian Ward (1990) oder als Hauptrolle in „Erin Brockovich“ (2000) schrieb die Schauspielerin Filmgeschichte. Sie gehörte zeitweise zu den bestbezahlten Darstellerinnen Hollywoods Dieses Jahr ist ihre neue Komödie „Ticket ins Paradies“ des Regisseurs Ol Parker erschienen.