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Metal Hammer Day #2: Saltatio Mortis, Avatarium, Irist

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Metal auf den Bahamas oder Warum man womöglich Tänzer in einer Rave Band werden sollte


Folge 59

Urlaubsreisen mit dem Auto sind ein wunderbarer Anlass um sich nach längerer Abstinenz mal wieder mit Charts-Musik zu beschäftigen. Statt wie daheim beim leisesten Anzeichen von Vulgär-Pop entrüstet die Einheitsrotationen hiesiger Radiostationen zu verfluchen, summt man, vom milden Klima und den Reizen der Fremde gütig gestimmt, bald mit. Und so ertappte sich auch Ihr ergebener Chronist beim Durchfahren mediterraner Pampa beim lautstarken Mitsingen der jüngsten Machwerke von Musikanten wie Coldplay, OneRepublic, Sam Smith oder Anastacia (!). Tatsächlich habe ich es in den letzten Wochen zu einem ganz guten Chris-Martin-Imitator gebracht, was ich auf Anfrage womöglich sogar gerne zu demonstrieren gewillt bin. Was die freilich ganz und gar fürchterliche Melodyne-Sirene Anastacia angeht, muss ich gar gestehen, dass ich ihr Liedlein „Stupid Little Things“ für ein ganz gut komponiertes Stück halte. Ich wäre bereit, diesen Standpunkt demnächst sogar auf einer Podiumsdiskussion zu verteidigen.

***

Noch eine aus dem Süden heimgebrachte Erkenntnis: Sich im Urlaub den Mittelfinger zu brechen, ist blöd. Vor allem für mich als häufigen Mittelfingernutzer stellte der Verzicht auf die geschätzte Extremität doch recht bald eine herbe Einbuße dar. Da ich dazu neige, bei jeder sich bietenden Gelegenheit an Bez, den Rumbanuss-Schüttler und Tänzer der mancunischen Rave-Band Happy Mondays zu denken, dachte ich bald an Bez, den Rumbanuss-Schüttler und Tänzer der mancunischen Rave-Band Happy Mondays. Man korrigiere mich gerne, aber ich glaube, die Happy Mondays waren die einzige halbwegs erfolgreiche Brit-Band, die einen Tänzer, der von anderen Band-üblichen Aktivitäten wie Gesang oder Musiziererei gänzlich absah, als festes Mitglied in ihren Reihen hatte. Mehr noch: Besagter Bez war neben Sänger Shaun Ryder sogar der Star der Band.

Dieser Bez nun fiel mir also ein. Doch nicht einfach so: Der Mann mit den notorisch geweiteten Pupillen kam mir deshalb in den Sinn, weil er sich während irgendwelcher semi-legendären (weil drogenbefeuerten) Album-Aufnahmen der Gruppe in Nassau zwei mal hintereinander den Arm brach und später in einem Interview diesen schönen Satz sagte: „Das Dämlichste, was ich je in meinem Leben tat, war, mir hintereinander zwei mal den Arm zu brechen“. The wisdom of Bez.



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