Spezial-Abo

Podcast Freiwillige Filmkontrolle

1984: Terminator, Dune, Unendliche Geschi, Splash und weitere Klassiker

Aktuelle Folge jetzt anhören


Motörheads Lemmy Kilmister über Mitt Romney: ‚Fucking Monster‘


von

Vergangene Woche riss Motörheads Lemmy Kilmister im Cleveland State Theatre die Songs „Let it Rock“ und „Bye Bye Johnny“ grandios herunter. Dies geschah anlässlich einer Tribute-Show für Chuck Berry. Am Ende des Abends nahm Berry den Rock and Roll Hall of Fame’s American Masters of Music Award entgegen.

Bevor Kilmister auf die Bühne ging, nahmen ihn sich unsere US-Kollegen für ein Interview zur Seite. Bewaffnet mit einem Glas Jackie-Cola plauderte er ungefiltert über allerhand Themen. Prominenter Gesprächsstoff waren da auch die heute stattfindenden US-Wahlen. (Wir widmen dem Ereignis heute eine ganze Themenseite). Wie man es von Lemmy nicht anders gewohnt ist, spart dieser nicht an prekären Aussagen. Mitt Romney wurde dabei ganz schon in den Dreck gezogen. Auf die Frage, was Lemmy zu einer Aussage Chuck Berrys sagte, dass er Gott danke, einen afro-amerikanischen Präsidenten miterleben zu dürfen (wir berichteten), gab es folgende Aussage:

„Ich hätte gesagt, Amerika war für [Obama] noch nicht bereit. Ich denke, dass war es noch nicht, weil sie jetzt versuchen, ihn wegzubekommen. Ich meine, dieser arme Kerl musste jetzt diesen ganzen Scheiß loswerden, den George Bush hinterlassen hat oder er versucht es noch. Außerdem werden ihm vom Kongress ständig Steine in den Weg gelegt. Ich habe keine Ahnung, wie er überhaupt etwas durchbekommt.“

Dann folgt ein eindringlicher Appell:

„Bitte, bitte wählt Mitt Romney nicht. Scheiß auf ihn. Die Aufhebung des Abtreibungsgesetzes wäre das Erste, was er durchsetzen würde. Scheiß Monster.“

Welche Musiker noch politisch Position für Obama oder Romney beziehen, kann man sich in unserer Galerie ansehen. Unsere Kollegen vom Metal-Hammer bieten zudem den Überblick über metal-lastigere Artikel zum Thema. Hier entlang bitte.


Leonard Cohen: Nachlass lehnt „ausdrücklich“ ab, dass „Hallelujah“ für Trump gespielt wird

Alle vier Jahre kommt die amerikanische Republikanische Partei zusammen, um bei der Republican National Convention die Kandidaten zur Präsidentschaftswahl zu nominieren. Im Laufe der Veranstaltung wurde zweimal Leonard Cohens „Hallelujah“ gespielt – und das, obwohl diese Verwendung nicht autorisiert war. Am Donnerstag (27. August) ertönte das Lied gleich doppelt während eines Feuerwerks, das nach einer Rede des US-Präsidenten Donald Trump abgefeuert wurde. Wie der Nachlass des verstorbenen Sängers nun berichtete, hätten sie „ausdrücklich abgelehnt“, dass dessen Songs bei der Veranstaltung verwendet werden. Cohen-Nachlass ist „überrascht und bestürzt“ Nachlassanwältin Michelle L. Rice veröffentlichte am Freitag (28. August) eine Erklärung gegenüber „Pitchfork“,…
Weiterlesen
Zur Startseite