Musik für Sternwarten: Neun Klavierwerke und eine Session mit Yiruma

Yiruma – Stay in Memory
Einst sagte jemand über die „Grunge“-Band Soundgarden, sie mache Metal für Leute, die eigentlich keinen Metal mögen. Vom koreanischen Pianisten Yiruma könnte man sagen, er mache klassische Musik für Menschen, die sich nicht unbedingt als Klassik-Hörer bezeichnen würden. Dazu passt auch, dass er privat lieber Rockmusik oder das Yellow Magic Orchestra hört, wie er uns in einem Interview verriet. Anschließend spielte er für unsere ROLLING-STONE-Sessions in der Berliner Passionskirche eines seiner verträumten Klavierstücke, die die Zeit anzuhalten scheinen, siehe Video unten.

Sein Spiel hat uns dazu inspiriert, einige Klavierwerke zu empfehlen, mit denen auch Menschen etwas anfangen können, die sich vielleicht sonst nicht so sehr für klassische Musik interessieren. Gerade im  Bereich der elektronischen Musik gibt es begnadete junge Komponisten, die neben experimenteller Musik und Club-Alben auch reine Pianoplatten veröffentlicht haben; so zum Beispiel Francesco Tristano, der seine Lieblings-Techno-Tracks auf einem Flügel nachgespielt hat. 

In unserer Liste findet man Musiker wie Hauschka, Ryuchi Sakamoto oder Goldmund. Ihre Pianowerke werden denjenigen gut gefallen, die auch das Klavier-Intro von „Mellon Collie and the Infinite Sadness“ immer schon als eines der schönsten Stücke der Smashing Pumpkins betrachtet haben.


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