Nach Shitstorm im Netz: Frei.Wild sagen Auftritt in Hamburg ab

E-Mail

Nach Shitstorm im Netz: Frei.Wild sagen Auftritt in Hamburg ab

Facebook Twitter Google+ Whatsapp Email Kommentare
von

Frei.Wild wollten mit einem Konzert am 26. September, während des Reeperbahnfestivals (23. bis 26.09.), die Verleihung der Goldenen Schallplatte für ihr Album „Opposition“ feiern – die Party wurde nun allerdings verschoben.

Nachdem Frei.Wild im Netz verbreitet hatten, dass sie bei „der Reeperbahn ihr Festival“ ein Konzert planen, ging das Reeperbahnfestival auf die Barrikaden. Es habe sich nämlich nicht um eine Show bei eben jenem Festival gehandelt.

Die Veranstalter distanzierten sich von der Behauptung, die rechts orientierte Band gebucht zu haben. Die „Welt“ zitiert das Reeperbahnfestival so: „Uns erreichten mehrere Anfragen, warum wir die Band für unser Festival gebucht haben. Aus meiner Sicht handelt es sich um eine vorsätzliche Wettbewerbsverzerrung. Wir fordern nun eine Unterlassung dieser Werbung.“

Nach dem daraufhin entbrannten Shitstorm im Netz, positioniert sich die Band selbst nun wie gehabt als heldenhafte Außenseiter, als jene, die nichts Böses verbrochen haben, den Menschen Gutes wollen und dabei von Medien, Staat, den Linken, ja eigentlich allen mit anderer Meinung in die Schranken gewiesen werden.

„Die friedliebende Antifa, Schwerarbeiter vom Naturell her, ja, auch gewisse Location- Betreiber und Musik- Bosse, schossen unsere geplante Veranstaltung so dermaßen durch die Kanäle des www, dass uns hier und heute nichts mehr anderes übrig bleibt, als DANKE zu sagen. So was lässt sich in Eurönchen gar nicht zahlen“, so die Band in einem Facebook-Statement an die Fans.

 

 

 

 

E-Mail