Neil Young veröffentlicht Memoiren im Herbst 2012


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„Ich habe das Gefühl, dass das Autorendasein gut zu mir passt“, erklärte Neil Young kürzlich. „Ich habe einfach damit angefangen und nicht damit aufgehört. So hat das mein Vater auch immer gemacht, an seiner alten Underwood-Schreibmaschine oben auf dem Dachboden. Er sagte immer: ‚Schreibe einfach, du weißt nie, was dann passiert.'“

So muss Neil Young auch seine Autobiographie „Waging Heavy Peace“ angegangen sein. Es ist nicht das erste Buch über die Rocklegende – bereits Youngs Vater Scott Young, in Kanada ein renommierter Sportjournalist, veröffentlichte 1984 das Buch „Neil And Me“, das die manchmal turbulente Beziehung zwischen Vater und Sohn beschrieb. Autor Jimmy McDonough veröffentlichte 2003 die Biographie „Shakey: Neil Young’s Biography“, nachdem er ausführliche Interviews mit dem Musiker selbst, Freunden, Familie und diversen Bandkollegen geführt hatte. Trotzdem hatte Young McDonough kurz darauf verklagt, um die Veröffentlichung des Buchs aufzuhalten, was ihm auch für drei Jahre gelang.

Nun kommen also seine Memoiren, die über Blue Rider Press, einem Tochterunternehmen des Penguin Verlags, veröffentlicht werden. Blue-Rider-Präsident David Rosenthal erklärte: „Es verspricht ein aufschlussreiches, intimes Buch zu werden, dass das Fenster in Neils Leben und Karriere öffnet. Das haben sich die Fans und Verehrer sich immer gewünscht.“