Highlight: ROLLING STONE hat gewählt: Die besten Alben des ersten Halbjahres 2019

Neu im Platttenregal: Die Alben vom 22. April 2011

Hier eine Auswahl der neuen Veröffentlichungen im simfy-Player (die Songs sind ca. zwei Wochen hörbar):

Bohren & Der Club Of Gore -„Beileid“ (PIAS/Rough Trade)
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Das Langsamtreter-Jazz-Ensemble Bohren & Der Club Of Gore covert eine Powerballade von Doro Peschs Band Warlock („Catch My Heart“) – und lässt den Song dabei von Mike Patton singen, der anscheinend noch Zeit hatte zwischen all seinen Bands wie Faith No More, Mr. Bungle, Fantomas, Tomahawk und Peeping Tom. Die Verbindung liegt näher als man denkt, denn Bohren veröffentlichten auch auf Pattons Label „Ipecac Records“. Das Ergebnis klingt dabei erstaunlich stimmig und so gar nicht (mehr) nach Power-Ballade. Die 13minütige Interpretation ist eine düstere, einem das Herz zermahlende Klangreise, veredelt mit feinstem Patton-Phatos. Dazu gibt es zwei Instrumentalstücke auf „Beileid“ – einmal das Titelstück und ein als „Blues“ deklarierter Song namens „Zombies Never Die“.

Bill Callahan – „Apocalypse“ (Drag City/Rough Trade)
Fünf Sterne sitzen bei unseren Autoren ja nur selten locker – Alexander Müller gab sie Mr. Smog Bill Callahan dennoch. Warum, kann man hier in unserer Rezension nachlesen. Das Album erschien schon vor einigen Tagen auf CD – ab heute gibt’s dann auch die LP. Ein ausführliches Interview mit Bill Callahan gibt es übrigens in der nächsten Ausgabe. Maik Brüggemeyer traf ihn in Berlin. Hier kommt der Song „Baby’s Breath“:

Explosions In The Sky – „Take Care, Take Care, Take Care“ (Cooperative Music/Universal)
Neue Instrumental-Exkursionen der Herren Munaf Rayani (Gitarre), Mark Smith (Gitarre) und Michael James (E-Bass). Wer beim Wort Postrock Ausschlag bekommt, wird natürlich auch mit „Take Care, Take Care, Take Care“ nicht glücklich. Wer sich jedoch gerne vom feinen Melodienspinnen einlullen lässt – der schon. Von den acht Songs überzeugt vor allem „Last Known Surroundings“ und das sphärisch-tröstliche „Be Comfortable, Creature“, das man passender nicht hätte betiteln können. Das Album ist momentan auf der Website der Band im Stream zu hören.



Mark Hollis von Talk Talk: Fragen zur Todesursache

Mark Hollis, Mastermind von Talk Talk, ist tot. Das melden britische Medien, die den Tweet eines seiner Familienmitglieder aufgriffen. Woran starb der 64-Jährige? Bislang sind noch keine Informationen zu den Todesursachen bekannt. Sobald es erste Nachrichten dazu gibt, lesen Sie sie hier. Ein Familienmitglied gibt die traurige Nachricht von Mark Hollis' Tod bekannt: https://twitter.com/globalhlthtwit/status/1100077058372366342?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1100077058372366342&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.rollingstone.de%2Fwp-admin%2Fpost.php%3Fpost%3D1631457%26action%3Dedit Wie zurückgezogen Mark Hollis bis zu seinem Tod gelebt hat, dokumentiert auch ein Facebook-Post des ehemaligen Talk-Talk-Bassisten Rustin Man (bürgerlich Paul Webb). Der zeigt sich „schockiert“, auch, wenn er seit Jahren keinen Kontakt zu Freund gehabt habe: https://www.facebook.com/RustinManOfficial/photos/a.1569717989794496/1701452219954405/?type=3&__tn__=-R https://www.youtube.com/watch?v=yWQezjGjiqs
Weiterlesen
Zur Startseite