New Yorker Band The Yellow Dogs: drei Musiker von Ex-Bandmitglied erschossen


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Drei Musiker der in Brooklyn, New York, beheimateten Indie-Band The Yellow Dogs wurden von einem ehemaligen Bandmitglied erschossen. Ein viertes Mitglied überlebte schwer verletzt. Der Mörder hat nach seiner Tat Selbstmord begangen. Das berichtet „Consequence Of Sound“ mit Verweis auf NBC New York.

Demnach wurden die Musiker am Montag morgen in ihrem Appartment im Stadtteil Williamsburg, wo sie gemeinsam lebten, umgebracht. Der Schütze sei vor einem Jahr aus der Band geworfen worden, weil er Band-Equipment verkauft habe. Unklar ist noch, welche Bandmitglieder getötet und welches schwer verletzt wurde.

Die Musiker von The Yellow Dogs sind Iraner, die 2012 aus Teheran in die USA gekommen waren, wo ihnen Asyl gewährt wurde. Zuvor hatte das iranische Kultur-Ministerium die Songs der Yellow Dogs verboten. Das erste legale Konzert der Gruppe fand 2010 in Istanbul statt, wenig später flohen die Künstler nach New York. In den USA traten The Yellow Dogs bisher unter anderem beim SXSW-Festival auf.

Auf der Facebook-Seite der Band gibt es noch kein offizielles Statement zum Tod der drei Musiker, dafür mehren sich dort die Trauerbekundungen unter veröffentlichten Postings. Der letzte Kommentar der Band datiert auf den 20. Oktober: „de do do do, de da da da, is all i want to say to you“.

Hier ist das Video zu „This City“. Der Song ist auf dem Soundtrack des Films „No One Knows About Persian Cats“ enthalten, der 2009 beim Film-Festival in Cannes in der Sektion „Un Certain Regard“ den Spezialpreis der Jury erhielt: