Obama: Das ROLLING STONE-Interview


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Dass Pop und Politik gut zusammengehen, beweist unser Muttermagazin praktisch seit Magazingründung. Völlig selbstverständlich finden sich im amerikanischen Rolling Stone kritische Reportagen neben ausführlichen Künstlerportraits, Reviews und Interviews. In jüngster Vergangenheit sorgten vor allem die kritischen, bissigen und angriffslustigen Reportagen von Matt Taibbi für Aufsehen – oft bis über die Landesgrenzen hinaus (zum Beispiel „Wall Street’s Bailout Hustle“). Noch sensationeller fiel die Reaktion auf die Reportage „The Runaway General“ von Michael Hastings über Stanley McChrystal aus – dem Ex-Nato-Oberbefehlshaber in Afghanistan, den die Reportage quasi zu Fall brachte.

Mit diesem Wissen wundert es nicht, dass Präsident Obama das Cover der aktuellen US-Ausgabe des ROLLING STONE ziert. Der Magazingründer und Herausgeber Jann S. Wenner führte für die Titelstory ein Interview im Weißen Haus und scheute sich nicht – ebenso wie die Journalisten in seinem Magazin -, kritische Fragen zum McChrystal-Vorfall, zum Umgang mit der konservativen Tea Party und zu den Verfehlungen der Finanzreform zu stellen. Darüber hinaus zeigt Obama in diesem Gespräch eine erstaunliche Auskunftsfreudigkeit, was die persönlichen Belastungen seines Amtes angeht. Und er gibt charmant zum Besten, wie es ist, als amerikanischer Präsident Bob Dylan zu begegnen.

Das alles sind Dinge, die man nicht alle Tage in einem Musikmagazin liest. Aus diesem Grunde haben wir das gesamte Interview für Sie übersetzt.

>>>> Hier geht’s zum großen ROLLING STONE-Interview von Jann S. Wenner (Übersetzung: Bernd Gockel)