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Offener Brief: Elton John, Pete Townshend u. a. fordern besseren Urheberrechtsschutz

„Großbritanniens Anteil am weltweiten Musikmarkt ist größer als je zuvor, angeführt von Adele„, „es ist an der Zeit, dass sich Suchmaschinen, Internetanbieter und die Werbeindustrie an der Prävention von Internet-Piraterie beteiligen“, heißt es in dem offenen Brief, den Simon Cowell, Roger Daltrey, Professor Green, Sir Elton John, Lord Andrew Lloyd-Webber, Dr. Brian May, Robert Plant, Roger Taylor, Tinie Tempah und Pete Townshend am Dienstag im Telegraph veröffentlichten und an Premierminister David Cameron adressierten.

Im kreativen Sektor stecke ein hohes Potential, auch in wirtschaftlicher Hinsicht, das jedoch nur voll ausgeschöpft werden könne, wenn Gesetzte geschaffen und umgesetzt würden, die die Urheber besser schützen und illegale Aktivitäten ausbremsten.

Mit dem Brief nehmen die zehn Musiker Bezug auf den bereits 2010 verabschiedeten „Digital Economy Act“, der 2014 in Kraft treten soll und Internetanbieter dazu verpflichtet, Nutzer der Zugänge stärker zu kontrollieren und vermeintliche Verstöße gegen das Urheberrecht mit verlangsamten oder gesperrten Zugängen zu sanktionieren. Gerichtliche Konsequenzen sind zwar nicht vorgesehen, doch stehen Betroffene im Fall eines Verdachts in der Beweispflicht, dass der Verdacht der Urheberrechtsverletzung unbegründet ist.

Das Gesetz sah sich nach dem Beschluss mit weitreichender Kritik konfrontiert. Gegner bemängeln den Eingriff in die Privatsphäre, die komplizierte Umsetzung sowie die den Internetanbietern auferlegte Rolle einer Internetpolizei.

In den Brief formulieren die Musiker jedoch den dringenden Bedarf eines verstärkten Schutzes: „Wir sind sehr stolz auf unser kulturelles Erbe und glauben, dass wir, und dieser Sektor, eine weitaus größere Rolle spielen könnten und zum Wachstum Großbritanniens beitragen könnten. Um weiterhin weltbewegende, kreative Inhalte zu schaffen, brauchen wir ‚a littlte bit of help from our friends’“.

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