ALLE Pop-Queens sind gerade im Studio
Olivia Rodrigo, Clairo und Dua Lipa haben in den letzten Wochen Fotos aus dem Studio geteilt – neue Musik scheint so gut wie sicher.
Neue Musik steht vor der Tür – und diese Künstlerinnen wissen es. In den letzten Wochen haben Olivia Rodrigo, Clairo, Dua Lipa und Gracie Abrams allesamt Fotos aus ihren jeweiligen Studioaufenthalten geteilt. Während Rodrigos und Abrams‘ mit Spannung erwartete dritte Alben schon seit einer Weile in der Gerüchteküche brodeln, ist es bemerkenswert, dass all diese Pop-Größen offenbar gleichzeitig zurückmelden.
Den Anfang machte Clairo mit einem Instagram-Fotodump, der Schnappschüsse aus dem zeigt, was nach Studioarbeit aussieht – ein Hinweis darauf, dass die Sängerin möglicherweise ihr viertes Album vorbereitet. Ein körniges Bild wirkt wie ein Überwachungskamerashot von zwei Gitarristen und einem Keyboarder, die gemeinsam jammen. Zwei weitere Fotos sind unmissverständlicher: Eines zeigt einen Nahaufnahme-Ausschnitt eines Kreppbandstreifens mit der Aufschrift „Clairo 4“, ein anderes die Sängerin beim Schreiben in einem Notizbuch – mit einem Roland-Keyboard im Hintergrund.
Zwei Jahre sind vergangen, seit Clairo ihr bezauberndes drittes Album „Charm“ veröffentlichte. Damals sagte sie gegenüber ROLLING STONE: „Man braucht viele Platten, um die Entscheidungen eines Menschen wirklich zu verstehen.“ Bleibt zu hoffen, dass die neuen Fotos bedeuten, dass Album Nummer vier nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Dua Lipa im Aufnahmemodus
Dua Lipa legte am Dienstag mit einem eigenen, vollgepackten Fotodump nach. Zwischen Aufnahmen mit ihrem Verlobten Callum Turner, einem schnellen Selfie mit Tove Lo und einem malerischen Keks vom Sunset Tower Hotel schmuggelte der Pop-Star drei Fotos von sich selbst ein, auf denen sie eine kristallklare Gitarre spielt. Außerdem teilte Lipa ein Foto aus einem Aufnahmestudio. Es ist das dritte Mal in diesem Jahr, dass die Sängerin ihr viertes Studioalbum andeutet; bereits im Februar hatte sie auf Instagram Bilder aus dem Studio eingebaut. „Die Liebe beeinflusst den Sound“, verriet sie ROLLING STONE 2025 auf die Frage nach DL4. „Die Musik, die ich gerade mache, macht sehr viel Spaß. Ich bin noch im Entdeckungsmodus, aber wir haben eine gute Zeit.“ Wenn die Fotos ein Indiz sind, wird Lipas viertes Album einschlagen.
Olivia Rodrigo teasert ihr heiß erwartetes drittes Album nun schon seit geraumer Zeit. Im vergangenen Oktober bestätigte die Sängerin, dass sie fleißig im Studio sei, und teilte seither immer wieder Instagram-Posts aus den Aufnahmesessions – darunter auch einen rätselhaften Fotodump. Am 24. Februar dann legte Rodrigos bewährter Produzent Dan Nigro selbst einen Blick hinter die Kulissen von OR3 frei, als er ein Foto von sich und der Sängerin mit dem schlichten Kommentar „Finishing records“ hochlud. Rodrigo selbst kommentierte „den spürbaren Stress auf diesem Foto“: Nigro lehnt auf dem Bild entspannt auf einem Sofa, eine Hand auf der Brust, die andere nachdenklich an der Schläfe. Neben ihm sitzt Olivia – alles andere als entspannt – mit einem besorgten Stirnrunzeln im Schneidersitz. Sorgenvolle Mienen hin oder her: OR3 scheint auf der Zielgeraden.
„Ich bin mehr als bereit, dass es allen anderen gehört“
Ähnlich verhält es sich bei Gracie Abrams, die einen Großteil des Jahres 2025 damit verbrachte, ihr drittes Album – den Nachfolger von „The Secret of Us“ aus dem Jahr 2024 – mit Studiofotos und sogar einem Song-Snippet auf Instagram anzukündigen. Im vergangenen Herbst gab die Sängerin jedoch im Gespräch mit Cyndi Lauper für die Musician-on-Musicians-Reihe des ROLLING STONE zu, ihr „nächstes Album sei noch nicht fertig“. „Ich weiß noch nicht, was ich sagen will“, fügte sie hinzu. Inzwischen scheint Abrams das herausgefunden zu haben. Die Sängerin teilte mehrere Fotos aus den berühmten Long-Pond-Studios, wo Aaron Dessner gemeinsam mit Taylor Swift die kulturprägenden Alben „folklore“ und „evermore“ aufnahm. Im Januar 2026 erklärte Abrams: „Ich bin mehr als bereit, dass es allen anderen gehört. Ich habe mich noch nie so über etwas gefühlt, das ich gemacht habe – es macht mich definitiv wahnsinnig, aber auf die gute Art.“
Auch Lorde mischt mit
In der Flut von Studio-Posts der Pop-Stars der letzten Wochen mischte sich auch Lorde ins Gespräch – zumindest so halb. Am 10. März berichteten mehrere Fan-Accounts, dass ihr Produzent Jim-E Stack ein Foto von Lorde im Studio geteilt und kurz darauf wieder gelöscht hatte. Im vergangenen Jahr veröffentlichte sie mit dem brillant-rohen „Virgin“ ihr erstes Album seit vier Jahren. Der Post könnte schlicht ein Versehen von Stack gewesen sein, ließ Fans aber dennoch spekulieren, ob Lorde möglicherweise an einer Deluxe-Version des Albums arbeite. Zwar hat Lorde bislang keine neue Musik bestätigt, doch erklärte sie im vergangenen Jahr, ihr bisheriges Vier-Jahres-Muster zwischen den Alben durchbrechen zu wollen. „Vier Jahre dürfen es nicht sein“, sagte sie der Los Angeles Times. „Es muss früher kommen … das meine ich ernst.“ Vielleicht hält Lorde ja tatsächlich Wort.
So oder so: Angesichts all dieser Einblicke ins Studio steht eines fest – das nächste Kapitel der Popmusik wird aufregend.