Olivia Rodrigo kündigt neues Album „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love“ an
„Ich bin so stolz auf dieses Album und kann es kaum erwarten, dass ihr es hört“, sagt sie über ihr drittes Werk.
Vier lange Jahre sind vergangen, seit Olivia Rodrigo zuletzt ein Album veröffentlicht hat – doch das Warten auf OR3 hat ein Ende. „You Seem Pretty Sad For a Girl So in Love“, ihr drittes Studioalbum, erscheint am 12. Juni.
Besonders auffällig: Der Titel besteht nicht aus vier Buchstaben, wie viele Fans nach ihrem Debüt „Sour“ (2021) und „Guts“ (2022) erwartet hatten. „Ich bin so stolz auf dieses Album und kann es kaum erwarten, dass ihr es hört“, schrieb Rodrigo auf Instagram. Das Album ist ab sofort vorbestellbar.
Die Ankündigung kommt nach monatelangen Andeutungen auf neue Musik – zuletzt über eine kryptische Hotline-Nachricht, die auf den diesjährigen Rosenmond anspielte, der am 2. April eintrat. „Vertrau deiner Intuition“, hieß es darin. „Erwarte wahre Klarheit und Erneuerung kurz nach dem Rosenmond. Folge bis dahin den Sternen, deinen Wegweisern und deinem Herzen, im Wissen, dass das Beste noch kommt.“
Rodrigos aktuelle Projekte
Zuletzt coverte Rodrigo „The Book of Love“ von den Magnetic Fields für „HELP(2)“, ein Kompilationsalbum zugunsten der Hilfsorganisation War Child UK – gemeinsam mit Arctic Monkeys, Cameron Winter, Depeche Mode, Wet Leg und anderen.
Im Dezember 2025 veröffentlichte sie „Live at Glastonbury (A BBC Recording)“, ein Doppelalbum, das ihr beeindruckendes Festivaljahr einfing. Einen Monat später feierte sie den fünften Jahrestag ihres Durchbruchhits „Drivers License“ mit einem neuen Cover des Songs – als Feature: ihr Governors-Ball-Kumpel David Byrne.
„Sad Love Songs“ auf OR3
In einem Interview mit der „British Vogue“ im März 2026 verriet Rodrigo, dass das neue Album „sad love songs“ enthalte, und deutete eine Sehnsucht im Material an. „I realized all my favorite romantic love songs were beautiful because they had a tinge of fear or yearning in them“, sagte sie. Rodrigo hat das in ihrer eigenen Musik immer meisterhaft beherrscht – man denke an „Happier“ von „Sour“ oder „Pretty Isn’t Pretty“ von „Guts“ –, sodass OR3 wohl einige davon bereithalten wird.
Reunion mit Produzent Dan Nigro
Letzten Monat postete Nigro ein Instagram-Foto von sich und Rodrigo auf einem Sofa, mit dem Kommentar „Finishing records“. Rodrigo antwortete humorvoll: „the palpable stress in this photo hahahha“ – ein klarer Hinweis, dass sie gemeinsam am neuen Album gearbeitet haben. Nigro, der auch Chappell Roan produziert, war bereits für „Sour“ und „Guts“ verantwortlich, insofern überrascht seine Rückkehr für OR3 niemanden.