Patrick Wolf spielt „Vulture“ im English Theatre in Kreuzberg


Vergangenen Monat kam Patrick Wolf um 20 Uhr für uns in den Saal des English Theatre in Kreuzberg, um dort die leeren Ränge zu bespielen. Ein in sich rundes Bild bot sich da: Einzig die Filmcrew, der Bühnentechniker und ein paar versprengte Schauspieler des Theaters waren anwesend. Das Klavier und unsere Beleuchtung rückte sich der Musiker noch selbst in Position. Für die richtige Geschmeidigkeit seiner Stimme orderte er einen Whiskey, den er genüsslich auskostete, bis das Klangvolumen stimmte. Woher die Flasche auf einmal kam, wissen wir nicht. Als dann alles passte, erhob sich die erste Note des Pathos-schwangeren Songs „Vulture“. Das Theater selbst bot die perfekte Kulisse für eine Extravaganz im Stile Wolfs. Man lauschte gebannt seinen Pianoklängen und dem Surren des Sägeblatts der Partnerin, dann beendete er den Song auch schon mit der Zeile „His Kingdom come„. Diese wenigen Minuten boten definitiv genug Stoff für schauerweise Gänsehaut-Momente. Schön.

Das Stück findet sich auf der Doppel-CD „Sundark And Riverlight“, einer Kollektion, bei der Wolf eigene Songs aus den Jahren 2002 bis 2012 neu aufbereitete und akustisch interpretierte. Neben „Vulture“ finden sich auch Songs wie „The Magic Position“, „The Libertine“, „Wind In the Wires“ und „Together“ darauf.

Eigens für uns verschob das Essemble des English Theatre seine Generalprobe auf den frühen Nachmittag. Da wurde uns dann auch erzählt, dass das schöne Schauspielhaus geschlossen werden soll. Wer das Video mit Patrick Wolf oder andere Produktionen in dem Gebäude gesehen hat, weiß um die Verschwendung. Es ist uns deswegen ein großes Anliegen, Sie auf die laufende Petition hinzuweisen, die derzeit auf der Homepage des Theaters stattfindet. Über etberlin.de können Sie diese online unterzeichnen und weitere Informationen erhalten.

Die zweite Session mit dem Song „“ findet sich in unserer App-Ausgabe.


Die Ärzte lesen zur Rettung Berliner Clubs aus Cartoon „Didi & Stulle“

Bela B. und Farin Urlaub von Die Ärzte lesen ohne Rod und - derzeit nicht anders möglich - ohne Live-Publikum im Berliner Club SO36 aus „Didi & Stulle“, dem bekannten Cartoon des Berliner Comic-Künstlers Fil, der seit 1997 in der Stadtzeitschrift „Zitty“ zu lesen ist. Der Eintritt zur exklusiven Ausstrahlung der Lesung ist freiwillig und in der Höhe frei wählbar. Es gilt aber: Viel hilft viel. Alle Eintrittsgelder kommen Berliner Livekonzert-Clubs zu Gute, die Corona-bedingt geschlossen haben und derzeit um ihre Existenz kämpfen. https://www.youtube.com/watch?v=-liOAMrpZqo Die ganze Lesung gibt es HIER zu sehen Über die Spendenplattform „betterplace“ können zudem weiterhin Gelder…
Weiterlesen
Zur Startseite