Pearl Jam live in Berlin: Fotos, Setlist, Videos


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Erst zum zweiten Mal in ihrer langen Karriere traten Pearl Jam in der Berliner Waldbühne auf (1995 begleiteten sie Neil Young auf der „Mirrorball“-Tour). Sehen Sie hier auf einen Blick: alle Fotos aus den sozialen Medien, Videos sowie die Setlist des Konzerts vom 05. Juli. Es ist der einzige Deutschland-Auftritt der Band 2018 und wurde präsentiert von ROLLING STONE.

Setlist: Pearl Jam in der Berliner Waldbühne

27 Songs, ein Pearl-Jam-Konzert also mit durchschnittlicher Länge. Das Nachtauftrittsverbot in der Berliner Waldbühne dürfte der Band einen Strich durch die Rechnung gemacht haben, denn die etwas hastiger angesagten Zugaben (alles ab „Thin Air“) und Eddie Vedders Verweis auf die „Curfew“ machten deutlich, dass PJ gerne noch länger gespielt hätten. Die originale Setlist (s.u.) wies drei Stücke mehr auf: das neue „Can’t Deny Me“, das sich auf dieser Tour schon des öfteren als Streichkandidat erwies, „Yellow Ledbetter“ als Rausschmeißer – und leider auch „State of Love and Trust“, das die Band vorhatte gleich nach „Breath“ zu bringen. Das wäre eine zehnminütige Nostalgie-Einlage gewesen, beides sind Stücke aus dem „Singles“-Grungefilm, diese Reihenfolge brachten sie in Deutschland zuletzt und zum einzigen Mal 2007 in Düsseldorf.

„Unser schönstes Konzert in Deutschland bislang“, befand der Sänger dennoch. Es war der zweite Auftritt in der Waldbühne, und wie Gitarrist Mike McCready anmerkte, der erste Vedders – als Pearl Jam 1995 die Begleitband von Neil Young waren, reiste der eigene Frontmann verständlicherweise nicht mit.

Pearl Jam haben längst Frieden geschlossen mit ihrem Debüt „Ten“, das 1991 derart erfolgreich war, dass die drei darauf folgenden Alben in ihrer Radikalität fast wie Abgrenzungen wirkten. Nun spielten sie sechs Songs aus dem Erstling, und mit „Deep“ eine echte Überraschung: hierzulande letztmals 1992 dargeboten. Das große „No Code“ gleich hinterher mit fünf Liedern, bei „Red Mosquito“ übernahm Band-Regisseur Danny Clinch die Mundharmonika. Von jeder Platte bis auf „Pearl Jam“ von 2006 war aus jeder Phase mindestens ein Lied vertreten.

Richtig in die Hose ging leider „Habit“. Vielleicht sollte das Lied auch so asynchron klingen – aber mit ihrer Version machten Pearl Jam fast jenen brüllend komischen Spoof-Videos Ehre, die YouTube fluten und aus lauter Schieflagen bestehen:


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Die Zugabe „Rockin‘ In The Free World“ begleitete J. Mascis als dritter Gitarrist, und dies war die vielleicht größte Überraschung: Der Dinosaur-Jr.-Kopf fügte dem Klassiker eine Manie hinzu, die Pearl Jam sich bei ihrem Neil-Young-Cover bislang nicht zutrauten. Stunden zuvor stand der 52-Jährige mit dem fast schon Comic-haften Aussehen, schlohweiße lange Haare und Baseballmütze, an der Gästeliste an – seine Entourage versuchte den Ordnern zu erklären, dass er doch bitte eher reinmüsse, er habe doch noch vor, mit Pearl Jam zu spielen …

Die Songs:

  • Wash
  • Sometimes
  • Corduroy
  • Why Go
  • Save You
  • Given to Fly
  • Red Mosquito
  • In My Tree
  • Even Flow
  • Wishlist
  • Habit
  • Angie (Rolling-Stones-Cover)
  • Daughter
  • Deep
  • Mind Your Manners
  • Unthought Known
  • Lukin
  • Porch
  • Thin Air
  • Thumbing My Way
  • Breath
  • Do the Evolution
  • Black
  • Rearviewmirror
  • Comfortably Numb (Pink-Floyd-Cover)
  • Alive
  • Rockin‘ in the Free World (Neil-Young-Cover, mit J.Mascis)

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Alive:


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