Pearl Jam in Berlin: Tourplakat erinnert an Mauerflüchtlinge


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Auf Facebook haben Pearl Jam ihr Tourplakat für Berlin geteilt. Es zeigt zwei junge Männer, die sich gegenseitig über einen Rest der Berliner Mauer hinweghelfen. Die Graffiti auf dem Steinblock zeigen Stadt und Datum des Auftritts, Friedenszeichen, das Wappentier, den Bären, sowie einige Logos von Pearl Jam. Ein Händegreifen über die Mauer, von Ost nach West, ein Mann, der einem anderen über die Grenze hilft – vielleicht auch ein Kommentar zur Geflüchtetenkrise.

Pearl Jam haben einen besonderen Bezug zu Berlin. Der Auftritt am 05. Juli markiert das zwölfte Gastspiel der Band seit 1992. Darunter fällt auch ein Festival-Auftritt („Go Bang“ 1992) sowie der Gig als Band Neil Youngs bei der gemeinsamen „Mirrorball“-Tour 1995.

Die meisten Konzerte fanden in der Parkbühne Wuhlheide statt, nämlich fünf. In die Waldbühne kommen sie zum zweiten Mal nach 1995. Eddie Vedder ist ein großer Fan der Ramones, schwärmt vom Ramones-Museum in Berlin-Mitte (vielleicht geht er da ja vor seinem Auftritt heute hin). Pearl Jam spielten bei ihren Konzerten in der Stadt auch den Ramones-Song „I Believe In Miracles“ sowie für den verstorbenen Joey Ramone den eigenen Song „Come Back“.

In Berlin gedachten Pearl Jam 2010 auch des zehnten Jahrestags der Katastrophe von Roskilde, als bei ihrem Auftritt neun Menschen zu Tode kamen. Eddie Vedder rief zu einer Schweigeminute auf, auch danach gab es „Come Back“.

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