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Highlight: Heinz Rudolf Kunze über seine Liebe zu The Who und ihr Großwerk „Tommy“

Pete Townshend: „Zum Glück sind Keith Moon und John Entwistle nicht mehr da“

Pete Townshend ist „froh“, dass seine Kollegen Keith Moon und John Entwistle nicht mehr unter uns weilen – aber aus einem nicht wirklich bösartigen Grund. „Ich weiß, dass das, was ich jetzt sage, die Who-Fans nicht gerade glücklich machen wird“, sagte der Gitarrist zum amerikanischen ROLLING STONE. „Aber, danke, Gott, dass es die beiden nicht mehr gibt.“

Die Begründung ist eher kurios: „Es war verdammt schwierig mit ihnen zu spielen. Alleine hätten beide keine Band hingekriegt.“ Townshend ist sich sicher, dass er das Rückgrat von The Who gewesen ist. „Ich denke, meine musikalische Disziplin, meine musikalische Effizienz als Rhythmus-Spieler, das hat die Band zusammengehalten.“

Moon und Entwistle in der Einzelkritik

„Johns Bass-Sound erinnerte an eine Orgel von Messiaen. Jede Note, jede Harmonie war da.“ Nach Entwistles Tod habe Townshend bei den ersten Konzerten ohne den Mitstreiter dann auf Pino Palladino zurückgegriffen. „Der ließ das all das Zeug weg … ich sagte: ‚Wow, nun habe ich wirklich einen Job.’“

Keith Moon, der Drummer, habe Townshend regelmäßig vor Probleme gestellt. „Mein Job bei Keith war, den Takt, das Zeitmaß einzuhalten. Er selber tat das nämlich nicht. Als er starb, dachte ich: ‚Oh, Ich muss jetzt nicht mehr den Takt für ihn einhalten.’”

Was Townshend und sein Kollege am Mikro, Who-Sänger Roger Daltrey, wiederum unserem Reporter erzählt haben, lesen Sie im neuen ROLLING STONE – mit beigefügter 7“-Single


Heinz Rudolf Kunze über seine Liebe zu The Who und ihr Großwerk „Tommy“

Heiligabend 1969. Vor drei Wochen bin ich 13 geworden. Nachdem alles überstanden ist - Kirche, Bescherung, familiäres Liedersingen, Schweinebraten, gemütliches Beisammensein à la Loriot - ziehe ich mich in mein winziges Kinderzimmer zurück und lege das Geschenk auf, das mir meine Oma gemacht hat: "Tommy" von The Who. Ich stelle die Musik laut. Und nach wenigen Minuten, ich kann mir nicht helfen, noch lauter. Die Tür geht auf und mein Vater kommt herein, gut gelaunt nach einigen Asbach Uralt. Er setzt sich neben mich auf die Couch, staunend. Plötzlich sagt er: "Wagner. Das ist ja wie Richard Wagner." Songs mit…
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