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Peter Hook verklagt seine Ex-Kollegen von New Order


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Peter Hook hat seine Ex-Bandkollegen von New Order verklagt. Der 59-Jährige will von ihnen 2,3 Millionen Pfund (umgerechnet 3,3 Millionen Euro) erstreiten. Der Grund: Hook ist der Meinung, finanzielle Verluste in Millionenhöhe hinnehmen zu müssen, weil New Order ohne ihn eine Firma gegründet haben, um Einnahmen zu verwalten. Das berichtet die US-Ausgabe des ROLLING STONE. Der Fall wird vor einem Gericht in London verhandelt.

In einem Statement gaben die drei New-Order-Musiker bekannt, dass sie enttäuscht darüber sind, dass „Peter seine Forderungen auf diese Art geltend machen will.“ Der 2007 ausgestiegene Bassist sei vor allem immer noch an allen Gewinnen aus Verkäufen des Back-Katalogs der Band beteiligt. „Die Berichte nehmen einige Dinge aus dem Kontext. Der Streit bezieht sich nur auf seinen Anteil des Einkommens seit 2011“, wollen sie klarstellen. Ungefähr 3,3 Millionen Euro sind diese vier Jahre für den Bassisten wert. Hook werde nach der Gründung der neuen Firma zwar mit Tantiemen bedacht – allerdings mit einem geringeren Anteil als zuvor.


Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: New Order – „Movement“

Anderthalb Jahre nach dem Suizid von Ian Curtis bringen die überlebenden Mitglie­der von Joy Division ihr Debüt als New Order heraus. Ein Album mit großartigen melancholischen Songs: gehalten, vorangetrieben und verschleppt von dem zart singenden Bass von Peter Hook, gelegent­lich Doom­-und­Gloom-­haft untermalt von der neuen Keyboarderin Gillian Gilbert, manchmal auch schon unterwühlt von den elektronischen Beats, die den Sound von New Order künftig prägen. „Das ist doch eine total depressive, traurige Platte“ In vielerlei Hin­sicht ist „Movement“ eine Blaupause für die Musik der 80er-Jahre, aber den Zeitgenossen klang sie noch zu­ sehr wie Joy Division, nur eben ohne die Aura…
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